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Abomination, The (1986)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 5 / 10)
eingetragen am 12.01.2005, seitdem 1199 Mal gelesen



"THE ABOMINATION - Splatter-Trash der billigsten Sorte" hieß es oft.
Na, dann schau'n ma mal ...

Die Story an sich ist schon mal ziemlich debil und bescheuert:
Eine ältere Frau kotzt eines Abends einen Tumor aus und wirft ihn unbedacht in den Mülleimer. Die blutige Geschwulst kriecht jedoch dem schlafenden Cody (dem Sohn der Alten) in den Mund und vermehrt sich von nun an in dessen Eingeweiden. Seither würgt Cody nicht nur Ableger dieser Widerlichkeit (= Abomination) hoch, er verspürt auch plötzlich den unstillbaren Drang zu töten ...

Aha, soweit so gut ... Nach einem tieferen Sinn braucht man hier schon mal nicht suchen. Auch Anspruch und Logik bleiben hier schon ziemlich früh auf der Strecke.
Aber das ist man in diesem Genre ja bereits gewohnt.

Der Film ist rein optisch schon mal wirklich saubillig und durch und durch Low Budget mit allem was dazu gehört (unansehnliche, dumpfe Darsteller, schlechte Kameraführung, miese Bild- und Soundquali ...). Deutscher Amateur-Splatter a la Schnaas lässt schön grüßen.
Vor allem aber bei den "Filmmonstern" (wabbeligen Plastik-Pfropfen mit Tentakeln und Riesenmäulern) musste ich unweigerlich an die "Killer-Tomaten" denken ... ich weiß zwar nicht genau wieso, aber wahrscheinlich deswegen, weil beide völlig lächerlich sind und als ernstzunehmende Monster auf ganzer Linie versagen.

All das versprüht aber durchaus einen gewissen Scharm, auch wenn man schon eine ausgeprägte Vorliebe für Trash-Filme haben muss, um diesen wahrzunehmen.
Ein weiterer Pluspunkt ist der Score und die Hintergrundmusik. Diese lassen sogar ansatzweise düstere und verstörte Stimmung aufkommen und verstärken zudem noch das Trash-Flair.

Gesplattert wird aber nicht sehr viel. Zwei, drei schön blutig und brutale Morde werden einem geboten, mehr aber nicht. Außerdem darf man nicht vergessen, dass sich die Effekte allesammt auf Amateur-Niveau befinden. Unansehnlich sind sie aber nicht.

Die gravierendsten Mankos des Films sind jedoch sein lahmarschiges Erzähltempo und die daraus resultierende drückende Langeweile. Die erste dreiviertel Stunde wächst der Tumor lediglich in Cody schön langsam vor sich hin, sonst passiert (fast) nix. Eine Nebenbei-Beschäftigung oder ein Gesprächspartner, mit dem man sich über die zahlreichen Ungereimtheiten und Blödsinnigkeiten aufregen kann, sind also sehr zu empfehlen.

Mein Fazit also:
THE ABOMINATION ist also wahrhaftig ein Trash-Fest: billig, blöd und konfus von vorn bis hinten!
Splatterfans wird hier allerdings nicht sehr viel sehenswertes geboten und alle Mainstream-Gucker sollten sowieso die Finger von dem Film lassen.
Ich fand den Film aber durchaus stimmig und auch ansatzweise gelungen.
Daher: Trash-Fans können zugreifen!


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