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Beverly Hills Cop II (1987)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 02.10.2005, seitdem 670 Mal gelesen



Als "Beverly Hills Cop" ein Erfolg wurde, war man sich bewusst, dass es eine Fortsetzung geben musste. Für dieses Sequel nahm nun Tony Scott (Domino) auf dem Regiestuhl Platz und lieferte den wohl besten Teil der Reihe ab. Doch "Beverly Hills Cop 2" ist nicht nur der beste Teil, sondern auch ein Kultfilm der 80er.

Det. Bogomil (Ronny Cox) wird bei einem Attentat lebensgefährlich verletzt, als er auf der Spur des sogenannten Alphabet-Killers war. Das ruft Axel Foley (Eddie Murphy) auf den Plan, der sich auf nach Los Angeles macht, um den Fall aufzuklären. In Beverly Hills angekommen, muss er feststellen, dass ein neuer Wind im Polizeirevier weht und seine Freunde Billy (Judge Reinhold) und Taggart (John Ashton) von dem Fall abgezogen wurden. Natürlich kann das einen Axel Foley nicht aufhalten, weshalb das Trio auf eigene Faust zu ermitteln beginnt. Dabei kommen sie dem skrupellosen Maxwell Dent (Jürgen Prochnow) und seiner Killerin Karla (Brigitte Nielsen) in die Quere, die kurz vorm Abschluss eines großen Waffenschieberdeals sind...

Hier agiert Eddie Murphy (Metro) abermals in seiner Paraderolle, und es macht wirklich Laune ihn dabei zu beobachten. So gut sollte er nach diesem Streifen noch noch selten sein. Im Gegensatz zum Vorgänger bekommen die Charaktere von Judge Reinhold (Last Heartbeat) und John Ashton (Instinkt) mehr Bedeutung und dürfen so auch tatkräftiger mitmischen. Vor allem Reinhold als Waffen-Freak Billy in bestem "A Better Tomorrow 2"-Trenchcoat hat mit sehr gefallen. Landsmann Jürgen Prochnow (Judge Dredd) ist hier zwar ein ordentlicher Schurke, hat aber leider wenig zu tun. Mehr zu tun hat hingegen Brigitte Nielsen (City Cobra) als Killerin, die so ausnahmsweise mal in Ordnung geht. In Neben- bzw. Minirollen bekommt man noch Paul Reiser (Aliens) und den damals noch unbekannten Chris Rock (Gunpower) zu sehen. Ach ja... Onkel Hugh Hefner schaut auch mal kurz vorbei.

Die hier von Tony Scott inszinierte Action ist allererste Sahne, auch wenn natürlich kein Härtegrad a'la "True Romance" oder "Last Boy Scout" zu finden ist. Allerdings macht das hier nichts. Denn was den Actionsequenzen an Härte fehlt, so wird dies mit Situationskomik (z.B. Billy und der Raketenwerfer) ausgeglichen. Ansonsten kommen allerlei Kanonen wie Pumpguns, Revolver oder MP's zum Einsatz, und Foley darf erneut seine Browning schwingen. Selbstverständlich darf es auch an Komik nicht fehlen, wobei hier Eddie Murphy mit seiner großen Schnauze für den meisten Spaß sorgt. Schon kultig ist die "Jo Baby, Jo Baby Jo"-Szene. Doch auch seine Auftritte als falscher Architekt und Patronenlieferant erfreuen den Zuschauer. Auch Judge Reinhold darf dieses Mal comedymäßig vom Leder ziehen, auch wenn er mit Murphy nicht ganz mithalten kann. Aufgrund der guten Action und Komik sieht man dann auch großzügig über die einen oder anderen Logikfehler hinweg.

Ich denke mal, dass Eddie Murphy niemals besser war als in der Rolle der Kult-Figur Axel Foley, wozu dieser Teil vermutlich auch viel beigetragen haben mag. Heutzutage hetzt der Murphy ja nur noch von einem langweiligen Comedy-Streifen zum anderen, ohne zu der alten Klasse seiner "Beverly Hills Cop"-Zeiten zurück zu finden.


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