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Expect to Die (1997)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 2 / 10)
eingetragen am 24.08.2003, seitdem 500 Mal gelesen



Die Idee zu „Expect to Die“ kam Jalal Merhi wohl am Set zu „Expect No Mercy“, denn vom ähnlichen Titel abgesehen handelt es sich hier auch um einen Virtual Reality Film.
Fiesling ist der wahnsinnige Wissenschaftler und Spieleentwickler Dr. Vincent MacIntyre (David Bradley), der aus seiner gefeuert wird, nachdem sein neues Virtual Reality Trainingsprogramm Soldaten verletzt. Schon wieder ein aus „Expect No Mercy“ übernommenes Element, denn auch hier sterben diejenigen, die in der Virtual Reality abnippeln.
Natürlich braucht der Film auch einen Helden und dieser ist der Cop Blake (Jalal Merhi). Dieser darf direkt zu Beginn ein kunterbuntes Gangstertreffen stören, bei dem er Drogen, Waffen, Geld, aber auch seltsame Disketten sicherstellen kann. Leider wird seine Partnerin schwer verwundet und der Drahtzieher kann entkommen. Neben der total hinrissigen Situation, die nahezu alles an heißer Ware zusammenbringt, enttäuscht auch die Action, denn diese ist sehr unspektakulär.

Auf den Disketten befinden sich Teile des Programms „Expect to Die II“, dem Nachfolger zu einem beliebten PC-Spiel. Der Nachfolger wird zufällig von MacIntyre im Untergrund entwickelt, wobei er auch hier seine tödliche Technik Verlierer umbringt. Finanziert wird er von einem Waffenhändler, doch Blake und sein neuer Partner Stone (Evan Lurie) sind den Fieslingen auf der Spur...
„Expect to Die” ist ein komplett dämliches Filmchen, das “Expect No Mercy” vieles extrem mies abkupfert. Dabei ist die Handlung himmelschreiend blöde und unlogisch. Warum wird das Programm überhaupt entwickelt, wenn es seine Spieler tötet? Warum will ein Waffenhändler derartigen Blödsinn finanzieren? Warum verrät sich ein verdächtiger Konzernchef sofort, wenn ein paar Cops in seinem Laden Fragen nach einem seiner Spiele stellen? Derartige Logiklücken reihen sich aneinander, bis das Hirn des Zuschauers nur noch Game Over sagt.
Bei diesem sinnlos aneinander gereihten Fest der Idotie kommt auch keine Spannung auf, zumal der Film mühsam auf knappe 90 Minuten gestreckt worden ist. Die computeranimierten Sequenzen sind auf niedrigstem technischen Niveau und die Dialoge sind ebenso platt wie langweilig.

Das allerschlimmste an dem Film ist die Action. Die wenigen Kloppereien und Schießereien sind nicht nur spärlich gesäht, sondern auch mies gemacht. Die Schießereien sind ebenso anspruchslos choreographiert wie unblutig und auch die meisten Kloppereien sind eher unspektakulär. Lediglich die Fights, als Stone in der Seitenstraße und Blake vor dem Lebensmittelladen von ihren Verfolgern angehalten werden (und diese fachgerecht weichklopfen), sind recht spektakulär und gelungen.
Schauspielerisch enttäuscht „Expect to Die“ auf ganzer Linie. Jalal Merhi versagt als Hauptdarsteller ebenso wie als Regisseur dieses Schunds, David Bradley ist ein grottiger Bösewicht und hat noch nicht mal eine einzige richtige Kampfszene. Ähnlich lustlos die Nebendarsteller.

„Expect to Die“ ist eine Jalal Merhi Gurke von niedrigster Qualität, bei der selbst die meiste Action lahm ist.


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