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Jay & Silent Bob schlagen zurück (2001)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 27.08.2003, seitdem 574 Mal gelesen



Auf diesen Film bin ich gestoßen, als ich kürzlich wieder einmal durch die Videothek geschlendert bin. Ich wußte das es diesen Film gab, doch bisher gab es für mich keinen Anreiz diesen Film auszuleihen.
Ich nahm ihn diesmal einfach mal mit.
Nun, ich kannte "Dogma" und wußte anhand des Covers und der Infos, die ich gelesen hatte, dass Bezüge zu "Dogma" in punkto Qualität oder Thema geben könnte.
"Dogma" mag ich überhaupt nicht, ist ja möglicherweise ein guter Film, aber ich mag ihn nicht. Ich habe das Gefühl, dass sich Darsteller wie Chris Rock, Matt Damon oder Ben Arschleck selbst unglaublich witzig oder wichtig finden.
Das ich wußte, dass diese Menschen auch bei" Jay and Silent Bob strike back" mit dabei sind, war ich zuerst skeptisch.
Ich sah diesen Film nun, und muß sagen, dass ich mich gut amüsiert habe. Keine Knallerkomödie wie "Anger Managment" oder "Bruce Almighty", doch ein netter, unterhaltsamer Feierabendfilm.
Jason Mewes und Kevin Smith sind als Jay und Silent Bob natürlich die Hauptfiguren, wobei sie doch dem "2 Vollidioten als Protagonisten"-Konzept a la "Bill and Ted" oder "Dude, where is my car" entsprechen. Doch alt bekannt heißt noch lange nicht langweilig, besonders in diesem Fall nicht.
Die beiden schaffen es über den ganzen Film hinweg, zu unterhalten. Leute wie Matt Damon, Ben Affleck, Chris Rock machen den Film über ihre Szenen hinaus ärgerlich, doch Mewes und Smith schaffen es trotz des "Promi"- Aufgebots, im Mittelpunkt des Plots und auch der Gags zu bleiben.
Mewes als Jay hat natürlich nur Sexwitze auf Lager, die teilweise übertrieben schmutzig und damit auch plump auffallen. Trotzdem bringt er sie meistens an den Stellen, wo man sie nicht erwarten würde, und das sie witzig.
Kevin Smith ist als Silent Bob nicht komplett "silent", er hat eine Szene in der er spricht und in einer anderen brüllt er sogar. Trotzdem hat er eine wirklich komische und lustig/ sympathische Mimik und schafft es trotz der beschränkten Mittel (er darf sonst nicht reden) nicht unterzugehen.
Die Szenen, die er mit dem Affen hat, sind niedlich und lustig zugleich.

Ich würde den Film nicht als Filmparodie bezeichnen, da soviele Filme nicht verarscht werden. Es ist mehr eine Komödie, die kein richtiges Thema hat.
Trotzdem sind die Parodien gelungen, wie z. B. "Charlies Angels", "Scooby Doo" oder "The Fugitive".

Manche Darsteller, wie Jason Biggs, James Van der Beek, Mark Hamill und Carrie Fisher schaffen es, sich und die Klischees, die ihnen anhaften, so zu parodieren, dass es lustig ist und nicht überzogen plump wirkt.
Besonders Mark Hamill wird durch den Kakao gezogen.
Es ist bekannt, dass seit "Star Wars" nix mehr lief in seiner Karriere. Sein Auftritt wird im Film mit "It`s Mark Hamill, Applause" angekündigt und das ist schon eine rüge Parodie oder Ironie, wie mans sagen kann. Trotzdem ist sein Auftritt als Darth Vader für Arme bemerkenswert, alleine schon für die Bereitschaft, sich selbst so zu verarschen.

Insgesamt kann sagen: 7/10 Punkten.


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