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Wishmaster 2 - Das Böse stirbt nie (1999)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 4 / 10)
eingetragen am 08.03.2006, seitdem 693 Mal gelesen



Bei einem Museumsraub kommt ein magisch leuchtender Edelstein aus einer antiken Statue zum Vorschein, in der ein bösartiger Djinn steckt. Nach schleimigem Erscheinen tritt er als Nathaniel Daniels auf, gilt als Schuldiger für einen Mord und erfüllt seinen Mitgefangenen im Gefängnis einige Wünsche... Mit persischer Märchenmythologie des Altertums hat diese Fortsetzung nicht mehr viel am Hut, nur insofern, dass die einzig Überlebende des Überfalls, Morgana, von Visionen des Gehörnten geplant ist und mit Hilfe eines Priesters (ihr Exfreund Gregory!) auf des Wishmasters Spuren wandelt. Die beiden Figuren und ihre Rettung, die da kommen mag, ist die standardisierte Einfalt, reicht aber für so eine wenig okkulte Fantasyhorrorreihe, die mal wieder die verträumte Märchenwelt mancher Erwachsener anspricht, aus. Am Anfang ein cooler Creature-Effekt, im Knast eine noch coolere Splatterszene, ansonsten ein bisschen Kinderzauber, der es im Kampf gegen den Dämon bringen soll, das ist das Konzept von "Wishmaster 2". Nathaniel Demerest (Andrew Divoff) zieht derweil mit starrem Teufelsgrinsen durch den Film, als hätte er Kinderlähmung, Hauptsache Seelenfang denkt sich nichts ahnend Regisseur Jack Sholder ("Nightmare 2") und verlässt sich mehr auf ein Latexkostüm, als auf extravaganten Horror. Da tritt er in die Fußstapfen unzähliger anderer Mainstreamproduktionen, mit wenig Hang zum Schrecken, bizarr ist höchstens, dass diese überbewertete Filmreihe noch nicht einmal ihren Tiefpunkt erreicht hat. Nur zwei anfängliche und einige finale Creature- bzw. Splatter-FX sind der Rede wert, alles andere ist Märchenkitsch, in dem das Heldenpärchen gekürt wird, da sie (Holly Fields, die zweite Riege aus "Dark Forest") von der Sünde und er (Paul Johansson, der sich schon kurz zuvor mit Wes Cravens "Carnival Of Souls" unbeliebt machte) von der Kirche geläutert sind oder so. Geht so, die Moral, gleiches gilt für die Darsteller, die alles andere als dem Genrefreund wohlklingende Namen besitzen, wie einige Nebendarsteller des ersten Teils zumindest.

Fazit: Der Wishmaster fängt Seelen, von Latinogang bis zur Russenmafia. Wie bei allen Teilen außer Kunstblut nichts gewesen. 4/10 Punkten


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