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Wishmaster 2 - Das Böse stirbt nie (1999)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 6 / 10)
eingetragen am 19.06.2006, seitdem 627 Mal gelesen



Hier hat leider der Fluch der Fortsetzungen wieder zugeschlagen. Nach dem phantastischen und gorigem Orginal übernahm Jack Sholder die Fortsetzung. Er schrieb allein das Drehbuch und führte Regie.

Inhalt:
Bei einem Einbruch wird der Wishmaster von der Diebin Morgana ausversehen zum Leben erweckt. Er holt sich gleich seine Opfer und wird dafür auch eingebuchtet. Er braucht 1001 Seelen und muss Morgana drei Wünsche erfüllen, dann kann er die Herrschaft über die Menschheit übernehmen. Er sammelt im Gefängnis fleißig Seelen und bricht aus. Währenddessen will Morgana und ihr Freund, ein Priester den Djinn aufhalten.

Der erste Teil war ein Überraschungserfolg und das auch zu Recht, war klar dass eine Fortsetzung kommen wird. Leider mit kleinerem Budget und wieder nur eine Direct to Video Produktion, wie auch Teil 1. Nur war hier das Budget noch geringer. Horrorregiesseur Jack Sholder schrieb das Drehbuch und führt auch Regie. Er inszenierte schon den einen oder anderen guten Horrorfilm ( Nightmare 2, The Hidden ) und kennt sich in diesem Genre gut aus. Aber leider bekommt er diesen Film nicht so richtig auf die Reihe.

Es fängt alles sehr rasant an mit dem Einbruch, eine Schießerei, der Wishmaster wird erweckt, holt sich gleich seine ersten Opfer und kurz darauf kommt die blutigste und beste Goreszene des Films. Nämlich ein Gefangener der durch die Gitter gedrückt wird, 1A Effekt. Leider sackt der Film dann in die Grube, denn der Mittelteil ist sehr zäh geworden. Leider können die vereinzelten Szenen, wo etwas los ist, einem nicht vor der Langeweile retten. Es wird zu viel geredet, zu lang die Story erklärt. Hätte Sholder hier noch ein paar blutige Goreeffekte eingebaut, hätte er den Mittelteil vielleicht noch retten können, aber leider hat er das nicht. Wenigstens ist das Finale noch mal richtig schön gorig, so ähnlich wie im Orginal, bloß geschieht es hier in einem Casino. Hier kann man noch ein paar blutige Effekte bestaunen.

Die ständig wechselnde Kulisse ist recht brauchbar. Das Gefängnis, Museum und am Schluss das Casino passen gut in den Film. Die Sounds sind zum teil aus Teil 1 geklaut, aber es sind auch ein paar Neue hinzugekommen.

Darstellermäßig leider nicht so gut wie das Orginal. Es wurde hier eher auf unbekanntere Gesichter gesetzt. Nur Andrew Divoff ist wieder dabei. Er darf wieder die menschliche Gestalt des Djinns spielen, und tut dies genauso gut, intensiv und bösartig wie in Teil 1. Auch die Orginalfigur des Wishmaster hat ein etwas anderes Aussehen bekommen. Leider schlechter, denn der Wishmaster sieht hier billiger aus, nicht mehr ganz so fies und schleimig.

Fazit:
Etwas zäher zweiter Teil, mittelmäßige Darsteller, ein paar nette Goreffekte, davon leider zu wenig. Es fehlt die Rasanz vom Orginal. Trotzdem noch gut anzuschauen.


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