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Wishmaster 2 - Das Böse stirbt nie (1999)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 4 / 10)
eingetragen am 21.01.2009, seitdem 645 Mal gelesen



„Wünsch dir was!“ 

Djiins – wer kennt sie nicht? Spätestens seit Disney´s Aladdin wissen wir alle: Djiins wohnen in einer Lampe und machen nichts lieber als geweckt zu werden und Wünsche zu erfüllen. Doch der Djiin der uns in Wishmaster erwartete, war nicht der freundliche blaue Kerl von Nebenan sondern ein fieser, finsterer Geselle, dem nichts mehr Spaß machte als die Wünsche den Menschen im Mund umzudrehen und gegen sie zu richten.
  Glücklicherweise konnte er am Ende von Robert Kurtzmans (gelungenem) Film in die Statue einer persischen Gottheit verbannt werden.

Und genau hier setzt Teil 2 ein. 
 

Eine Gruppe Vermummter bricht in das Museum ein, in dem sich auch die Statue befindet und ein, zwei Schusswechsel mit den Sicherheitskräften ist er auch schon wieder befreit und beginnt aufs Neue Unheil in die Welt zu tragen.  Ja, Wes Craven´s (in der Rolle des munteren Produzenten) Wishmaster war ein wirklich netter, um nicht zu sagen guter Film, der zwar unübersehbar Hellraiser plagiierte aber durch den zynischen Hauptdarsteller und massig guter Ideen, Masken und Effekte sehr gut zu gefallen wusste. Zwar hätte mich die Benotung von Teil 2 auf dieser meiner Lieblings-Filmseite skeptisch machen müssen, doch dass mich hier ein derartiger Totalreinfall erwarten würde konnte ich beim besten Willen nicht ahnen.  

Ich möchte es mal wieder kurz machen: Die Story ist lächerlich. Nicht weil sie Standard wäre, sondern auch weil sie unmotiviert und langweilig präsentiert wird. Die Hauptdarsteller (bis auf den Wishmaster, der auch hier wieder sein grandios böses Lächeln zur Schau stellt) agieren an der Grenze zur Lächerlichkeit und die Sets und Effekte spotten (zu 90 Prozent, denn hier und da sieht manches ganz okay aus) wirklich jeder Beschreibung. Was um alles in der Welt sollte der Nebenhandlungsstrang mit dem Priester? Viele der Ideen (gerade bei den Wünschen) werden interessant eingeleitet, doch stümperhaft (wenn nicht gleich überhaupt nicht) ausgeführt – und wenn, dann so blutleer, dass ich mich frage warum man die Schere ansetzen musste um ihn in Deutschland veröffentlichen zu dürfen. 

Nein, Regisseur Sholder hat sich hier nicht mir Ruhm beckleckert und Teil III kann ich mir jetzt auf jeden Fall sparen. Die Story ist voller Unlogik (warum braucht er auf einmal 1100 Seelen? Und warum nimmt man diese Veränderung ins Drehbuch, wenn man gerade mal Zeuge von ein paar wenigen Opfern wird?).

Dieser Film wandert geradewegs in die Tonne – und ich hoffe sehr dass ihn dort niemand findet und wiedererweckt.


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