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Tödliche Weihnachten (1996)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 08.12.2002, seitdem 1448 Mal gelesen



Weihnachten - Das Fest der Liebe. Vielleicht nicht die passende Zeit zum Sterben, allerdings für Ganoven, die Großes planen, unvermeidlich, denn hier bekommen sie es mit einer knallharten Ex-Profikillerin zu tun, die in Gestalt von Geena Davis ordentlich aufräumt.

Doch bevor Pläne von bösen Buben durchkreuzt werden können, muss Samantha Caines Erinnerung erst wiederkehren, denn vor acht Jahren wurde sie an einem Strand gefunden und begann ein neus Leben. Stückchenweise kommt langsam Licht in Samanthas Vergangenheit. Ein Autounfall hilft hier dabei, so komisch es sich anhören mag, sich besser zu erinnern. Etwas sehr an den Haaren herbeigezogen, aber sei es drum, denn alte Fähigkeiten wie der Umgang mit dem Messer oder der Genickbruch an einem Rentier sind plötzlich wieder da. Die im Kern mäßige Story wurde recht gut verpackt und ist aufgrund von Samanthas Gedächtnisverlustes noch spannend.

Die liebenswürdige Mutter verwandelt sich mit der Zeit mehr und mehr in eine Powerfrau, bis sie sich schließlich wieder an alles erinnern kann. Ab diesem Zeitpunkt an wird es dann zunehmend actionlastiger, denn Samantha, oder nun auch Charlene genannt, macht sich an die Arbeit ihre entführte Tochter zu retten. In schön choreographierten und schnell geschnittenen Shoot-Outs sowie mit einfallsreichen Ideen, die das Tempo deutlich erhöhen, bahnt sich Charlene ihren Weg durch die Gegnerscharren bis zum Oberfiesling, der einen Terrorakt plant. Dieser versuchte Terroranschlag und das anschließende Dem-Araber-in-die-Schuhe-Schieben erwecken übrigens Eindrücke und Theorien, über die man besser schweigen sollte.

Sehr stark aufgewertet in seinem Unterhaltungswert wird der Actioner durch den fabelhaften Humor, mit dem uns die Akteure verwöhnen. Witzig sind dabei immer wieder Geena Davis und Samuel L. Jackson in ihrem Zusammenspiel. Aber auch der den Fiesling darstellende Craig Bierko reißt oft einen genialen Spruch raus. Gerade aus diesem Grund wirken die Darsteller doch alle recht sympathisch (Ausnahme natürlich Bierko, der eindeutig keine Sympathiefigur darstellen soll) trotz des beispielsweise eiskalten und abgebrühten Verhaltens, dass Charlene manchmal an den Tag bringt. Samuel L. Jackson zuzuschauen ist aber wahrlich der größte Genuss, denn fast schon wie in alten "Pulp Fiction"-Zeiten lässt er coole Sprüche vom Stapel.

Überraschend witzige Dialoge und teilweise spektakuläre Shoot-Outs machen "Tödliche Weihnachten" zu einem unterhaltsamen Weihnachtsactioner. Alle Jahre wieder...


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