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Don't Look in the Basement! (1973)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 18.07.2004, seitdem 699 Mal gelesen



Dr. Stephens ist der leitende Arzt in einer Nervenheilanstalt. Er behandelt die Obsessionen seiner Patienten mit sehr unüblichen Methoden, um ihnen zu helfen, lässt er sie ihre Zwangsvorstellungen ausleben. So wird er von einem Patienten, der mit der Axt seine Aggressionen an einem Baumstamm auslassen soll, eines Tages mit selbiger erschlagen. Da trifft die neue Krankenschwester Charlotte Beale ein. Die Ärztin Dr. Masters ist von ihrem Eintreffen überrascht, denn sie ist nicht darüber informiert worden. Trotz einiger Anfangsschwierigkeiten tritt Charlotte ihre neue Arbeitsstelle in dem entlegenen Sanatorium an, wo sie sehr bald schon von einer alten Patientin gewarnt wird. Tags darauf findet sie die Alte mit herausgeschnittener Zunge auf. Daraufhin häufen sich die brutalen Morde und die junge Krankenschwester muss nach und nach erkennen, in welches Spiel sie hineingeraten ist. Dieser zu Unrecht unbekannte Low-Budget-Streifen von S.F. Brownrigg beschäftigt sich sehr viel mit der Darstellung der psychischen Verfassungen der Patienten, deren Macken werden ausgewalzt und mitunter auch bizarr dargestellt. Das brachte diesem kleinen, sehenswerten Film damals einige Kritik ein, ähnlich wie "Last House On The Left" oder "The Texas Chainsaw Massacre", die aus der gleichen Zeit stammen. "Don't Look In The Basement" hat zwar nicht ganz die morbide Grundstimmung oder die visuelle Kraft von Tobe Hooper oder Wes Craven, doch gelingt es Brownrigg, aus dem fiesen Drehbuch einen beängstigenden Film zu machen, der, wenn er erstmal in Fahrt kommt, Psychoterror bietet, bei dem die Isolation der unbedarften Schwester gut herausgearbeitet ist. Die zweite Hälfte, welche in einem brutalen Ende mündet, sorgte damals sogar für einige Verbote. So wirken selbst die wenigen, aber gut gestalteten, blutigen Szenen auch heute noch harsch, alles natürlich der Zeit entsprechend betrachtet, also keine wirklichen Splatterarien. Hörbar zeittypisch ist auch der spärlich eingesetzte Soundtrack, ähnlich wie bei TCM beispielsweise, nur mischt sich hier auch hin und wieder eine Sitar dazwischen. Meist allerdings herrscht bedrückende Stille oder wir werden Zeugen von den An- und Ausfällen der Beteiligten, die gut dargestellt sind. Besonders Annabelle Weenick und Rosie Holotik (April 1972 "Playboy" Covergirl) in den weiblichen Hauptrollen als ungleiche Kolleginnen wissen zu überzeugen.

Fazit: Nicht der Klassiker wie "TCM", allerdings interessanter, stellenweise fieser Terror, den der geneigte Horrorfan nicht auslassen sollte. So wie in den Siebzigern im Drive-In, passt er auch heute noch im Doppel zu "Last House On The Left". 7/10 Punkten


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