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Dragon Lord (1982)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 10 / 10)
eingetragen am 09.02.2005, seitdem 562 Mal gelesen



Actionkomödie

Story: Wie bei so vielen Kung Fu Filmen aus dieser Zeit ist die Story wirklich nicht gerade die Beste. Jemand stiehlt ein wertvolles Kunststück, wird verfolgt und an Jackie liegt es wieder dieser Person zu helfen. Glücklicherweise hat der Film noch eine Nebenhandlung oder sollte ich besser sagen eine Haupthandlung. Diese beschreibt die Freundschaft zwischen Dragon (Jackie) und Cowboy (Mars). Dadurch wird der Film irgendwie belanglos, aber doch irgendwie anders als alle anderen Filme zu jener zeit. Darum gebe ich der Story
2 von 5 Punkten

Darsteller: Fangen wir einmal von vorne an. Da hätten wir den Obermotz und ein paar andere Bösewichte. So weit so gut. Nichts besonderes. Oder? Trotzdem gebe ich dem Film in diesem Belang noch drei Punkte. Das liegt einfach an Dragon und Cowboy. Diese harmonieren im Film einfach prächtig. Man kauft ihnen die Freundschaft ab. Man sieht sie durch dick und dünn gehen. Mal streiten sie, dann versöhnen sich die beiden wieder. Ich weiß auch nicht wie ich es beschreiben soll. Die beiden bringen einfach eine Kameradschaftlichkeit auf die Leinwand dass man sich irgendwie an seine Jugend erinnert, als man noch selber mit den Kollegen rumgehängt ist.
3 von 5 Punkte

Atmosphäre: Was mir auch noch so gut an Dragon Lord gefällt sind die unzähligen Sets. Ob man sich nun in den Straßen des alten Chinas, in Tempel, Gebetshallen befindet oder einfach nur in einer alten Scheune wo man Jackie beim kämpfen zusehen kann. Es wirkt auf mich einfach toll. Man meint wirklich man ist im alten China. Dennoch möchte ich in Anbetracht dessen, dass mein Auge auch schon einmal mehr verwöhnt wurde die Augen doch nicht zu fest zudrücken. Aber ich glaube 3 Punkte ist es mir trotzdem wert.
3 von 5 Punkte

Unterhaltung, Humor: Wie die meisten Hongkong Film Fans wissen werden, ist der chinesische Humor etwas gewöhnungsbedürftig. Zumindest für uns Leute aus dem Westen. Während die Leute aus Asien den Humor aus Amerika eher weniger abgewinnen können. Das sind eben Kulturunterschiede. Doch alles in allem ist der Humor in Dragon Lord ganz angenehm. Es ist einfach witzig zuzusehen, wie sich Dragon während der Prüfung durchzumogeln versucht oder die zwei Freunde nicht Wissen wie man mit einem Gewehr umgeht und sich fast gegenseitig die Birne wegschießen. Zudem bietet der Film auch wirklich gute Unterhaltung mit einem Häckisackspiel oder einem Rugbymatch.
Es ist auch immer wieder köstlich mit anzusehen, wie Jackie seine Situationskomik in den Kämpfen hineinknüpft.
3 von 5 Punkte

Action: Von der Action her gesehen ist dies mein wirklich liebster Film aus dieser Ära.
Es beginnt mit einem ca 5 minütigem Rugby Match in der sich die Mannschaften gegenseitig die Köpfe einschlagen. Zuerst rennen alle auf einem Brötchenberg um dort einen Ball zu bekommen. Dies ermöglicht wieder einmal einen haufen sehr gefährlicher Stürze. Unter anderem auch Jackie, der ca 5 Meter in die Tiefe fallen darf. Schlussendlich stürzt der Berg ein und das Gemetzel kann beginnen. Jackie und sein Team leistete wirklich tolle Arbeit. Man weiß oft überhaupt nicht ob man einfach nur staunen oder lachen soll. 5 von 5 Punkte
Die nächste Kampfszene ist eigentlich nichts besonderes. Zum ersten kämpft dort nicht Jackie, zum anderem ist es eine typische Kampfszene, wie man sie aus dieser Ära schon hunderte und zig male gesehen hat.
0,5 von 5 Punkte

Die nächste Szene ist eigentlich keine richtige Kampfszene. Sie dient eigentlich nur zu Unterhaltung. Es geht darum um ein Häckisackmatch. Ich finde diese Szene einfach unglaublich. Wer selber einmal probiert hat mit einem Häckisack richtig umzugehen weiß wovon ich rede. Ich tue mich schon schwer den Sack auch nur für ein paar Sekunden in der Luft zu halten. Eine Szene musste Jackie insgesamt 1500-mal wiederholen bis er sie im Kasten hatte. Er wurde darauf bei den Hongkong Film Awards nominiert unter dem Genre bestes Actiondesign.Darum gebe ich der Szene verdiente
5 von 5 Punkte
Die nächste Kampfszene auf dem Dach finde ich von der Idee wirklich super und war bisher in noch keinem Martial Arts Film vertreten. Hierbei kann Jackie wieder einmal seine unglaubliche Akrobatik und Stuntkünste nutzen. Dabei kommt es auch zu wirklich gefährlichen Stürzen. Dennoch ist diese Szene etwas zu kurz als ihr mehr als 3 Punkte zu geben.
3 von 5 Punkten
Die nächste Kampfszene spielt in so einem Heiligem Tempel statt. Leider ist die Szene etwas kurz und von der Qualität zumindest Stellenweise nicht so hoch. Dennoch beinhaltet sie einige wenige gute Szenen wie z.B jene in der jackie eine Wand hochrennt, sich von einem Stuntman wegschubsen lässt und mit einem Rückwärtssalto wieder am Boden ankommt.
2 von 5 Punkte
Das Finale ist mit Abstand eines von Jackies wirklich besten arbeiten. Hier kommt es zu wirklich einer der krassesten Stunts die er in seinem Leben gemacht hat. Sowohl die Länge als auch die Qualität hat mich voll überzeugt. Das Finale ist so ca 20 Minuten lang.

Action Gesamt: 21,5 von 25= 4,3 Punkte von 5

Fazit: Würde ich einen alten Martail Arts Film empfehlen, dann wäre es dieser. Er ist wirklich einsteigerfreundlich und zeigt meiner Meinung nach am ehesten in was Jackie in Zukunft für eine Richtung einschlägt. Kann ich wirklich jedem Actionfan empfehlen.


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