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Wishmaster (1997)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 10 / 10)
eingetragen am 13.12.2005, seitdem 815 Mal gelesen



Ein völlig unterschätzter Horrorfilm! Kein Wunder, denn wenn normalerweise in einem Filmtitel die Worte „Wes Craven präsentiert“ auftauchen, kommt dem echten Horrorfan eher das Kübeln. Doch bei „Wishmaster“ machen wir eine ruhmreiche Ausnahme! Klassische Motive vom Wünsche erfüllenden Djinn werden hier mit boshaftem Situationssarkasmus und reichlich modernem Splatter verknüpft, und insgesamt entsteht eine Mischung, die nicht zuletzt wegen seinem Hauptdarsteller einfach zu_böse ist! Der Djinn, der in der Gegenwart erwacht, besitzt Zauberkräfte von unendlichen Dimensionen, die er allerdings nur dann einsetzen kann, wenn er anderen damit einen ausgesprochenen Wunsch erfüllt. Die Umsetzung dessen ist jedoch dem Ungeheuer frei...
Andrew Divoff, eher berüchtigt für Bösewichtsrollen in ganz miesen B-Actionern zeigt hier sein wahres Talent und verkörpert den menschlichen Phänotyp des hinterlistigen Wunderlampenbewohners mit exzellenter Mimik und trickreichem Wortspiel, dass der schwarze Humor nur so aus Tüten knallt! Da sieht sogar Robert „Freddy Krüger“ Englund in seiner Nebenrolle als exzentrischer Antiquitätensammler ziemlich blass aus. Ein weitere Stärke dieses kurzweiligen Horrorreigens ist der ungemein hohe Anteil an derbem, sehr gut inszeniertem Splatter, der definitiv nicht zu unterschätzen ist. Hinzu kommt der hohe Grad an Phantasie, mit dem die verschiedenen Effekte erstellt wurden, nicht nur die Lumpigkeit des Hauptdarstellers betreffend, sondern gerade während der horrenden, ausufernden Sequenzen zum Anfang und im Finale, in denen es noch einmal ganz besonders zur Sache geht!

Insgesamt kommen die verschiedensten Elemente hier zusammen: ein bisschen Clive Barker, ein bisschen Wes Craven, ein bisschen John Carpenter – und die Mischung stimmt vollkommen. Gute Darsteller runden die Sache ab, und neben Andrew Divoff und Robert Englund glänzen auch die schnuckelige Tammy Lauren in der Hauptrolle und Tony "Candyman" Todd als ein vom Alltag genervter Bodyguard. Das Ende mag eventuell vorhersehbar sein, kommt aber dennoch raffiniert und tückisch daher, genauso wie eben der Rest des Films, an dem jeder Horrorfan definitiv nicht vorbei kommt. Die Fortsetzungen des erfolgreichen Konzepts sind allerdings weniger zu empfehlen, da der Funkte nach dem ersten Teil schon verglüht ist...

Eines aber ist klar: nach diesem Horrorstreifen sollten wir bedachter mit unseren Wünschen umgehen!


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