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Wishmaster (1997)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 18.06.2006, seitdem 582 Mal gelesen



Wes Cravens neue Erungenschaft im Horrorgenre. Er agiert hier als ausführender Produzent und schrieb auch am Drehbuch mit. Die Regie überließ er Horrorkollege Robert Kurtzman.

Inhalt:
Kunstsammler Ted Beaumont bekommt eine Lieferung, die Statue des persischen Gottes Ahura Mazda. Doch bei einem Unfall geht sie zu Bruch und ein rotes Juwel wird zu Tage gefördert. In diesem Stein ist ein bösartiger Djinn seit Jahrhunderten gefangen. Leider wird er auch erweckt von Alexandra, welche den Stein untersucht. Der Djinn erfüllt Wünsche und raubt den Menschen dann ihre Seele. Sobald Alexandra ihre drei Wünsche ausgesprochen hat ist der Djinn der Herrscher der Welt und er tut alles dafür, damit das auch passiert.

Normal bin ich kein Freund des eher phantastischen Kinos, aber hier passt die Fantasy perfekt. Wishmaster ist eine Mischung aus phantastischen Elementen, purem Horror und Splatterfilm. Es funktioniert perfekt. Die Story ist einfach, man erfinde einfach eine Sage, welche phantastisch ist und wo man nicht viel erklären muss. Hier wird nicht viel mit der Story herumgemacht, sondern man kommt hier zur Sache. Der Film ist kurz und rasant und Langeweile hat einfach keine Chance.

Wirklich tolle Special F/X bekommt man hier geboten. Vor allem am Anfang und im Finale kennt die Kunst keine Grenzen. Menschen werden aufs blutigste verunstaltet, von erweckten Steinfiguren abgeschlachtet, auseinandergerissen usw. Hier beweist man wirklich Einfallsreichtum, was man alles so blutiges anstellen kann. Auch der Djinn in seinem Orginalzustand sieht genauso aus, wie man sich ihn vorstellen könnte und dann hat er meistens noch den perfekten Onliner auf den Lippen. Selbst der schwarze Humor floriert hier noch und Horrorfans werden sich das Lachen als nicht verkneifen können.

Kulissenmäßig fühlt man sich als wirklich wie in einem Fantasymovie, vor allem in der eigenen roten Welt des Djinns. Vor allem am Anfang in den alten Bauten und im Finale, wo die ganzen alten Statuen stehen ist die Atmo perfekt. Dazu gibt es von phantastischen bis rockigen Klängen alles als Musikuntermalung.

Natürlich darf in einem Wes Craven Film Robert Englund nicht fehlen. Diesmal darf er ausnahmsweise eine halbwegs nette Rolle spielen, nämlich Kunstsammler Beaumont. Tammy Lauren hat die Hauptrolle und spielt die Alexandra glaubwürdig und intensiv, stört aber manchmal mit ihrer Hysterie. Perfekt besetzt ist Andrew Divoff als Djinn. Er spielt den bösen, falschen Djinn wirklich mit Perfektion, da hätte man keinen Besseren nehmen können. Insgesamt sehr glaubwürdig dargestellt.

Fazit:
Phantastisches Horrorsplattermovie mit einer kräftigen Dosis Humor. Blutige F/X, rasant inszeniert und mit guten Darstellern. Ein einmaliges Vergnügen.


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