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Wishmaster (1997)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 10 / 10)
eingetragen am 03.04.2008, seitdem 481 Mal gelesen



Der Wishmaster ist neben Figuren wie Freddy Krueger, Jason Voorhees und Michael Myers wohl eine der bekanntesten Horrorfiguren in der Geschichte des Horrorfilms. Der erste Film der Wishmaster-Reihe ist einer der spannensten Horrorfilme, die ich bis jetzt gesehen habe!

Der Film beginnt mit einer kurzen Vorgeschichte aus einer Zeit der Mythen und stellt dabei die Djinn vor, Kreaturen, die die Angst und das B├Âse repr├Ąsentieren. Sie besitzen unendliche Macht ├╝ber alles, k├Ânnen sie allerdings nur anwenden, wenn sie damit einem Menschen einen Wunsch erf├╝llen.

Vorlauf in die Gegenwart. Bei einem Unfall, bei dem eine antike Statue zerbricht, taucht ein Jahrhunderte altes Juwel wieder auf. Was die Menschen vorerst nicht wissen, in dem Stein ist ein Djinn gefangen. Um die Weltherrschaft zu erlangen, muss er seinem Erwecker 3 W├╝nsche erf├╝llen. Doch wie bringt der Djinn (Andrew Divoff) nun seine Entdeckerin Alexandra (Tammy Lauren) dazu, sich etwas von ihm zu w├╝nschen? Um dieses Ziel zu erreichen, ist ihm jedes Mittel recht.

An dem Film stimmt fast alles! Die Spannung wird ├╝ber die gesamten 86 Minuten aufrecht erhalten, Langeweile kommt nie auf. Besonderes Augenmerk m├Âchte ich auf die Spezialeffekte lenken, die besser und professioneller nicht h├Ątten sein k├Ânnen! Wenn man bedenkt, dass der Film bereits ├╝ber 10 Jahre auf dem Buckel hat, kann ich vor den Special-Effekts-Machern, bei denen der Regisseur Robert Kurtzman pers├Ânlich beteiligt war, nur meinen Hut ziehen.

Abgesehen von Andrew Divoff und Robert Englund sind meisten Schauspieler NoNames, machen ihre Sache aber recht ordentlich. Tammy Lauren glaubt man die Angst, die sie hat, nicht wirklich, teilweise wirkt sie zu gelassen. Die spannende Atmosph├Ąre des Films st├Ârt das aber kaum.

Das einzige, was man h├Ątte besser machen k├Ânnen, ist die Musik. Das soll nicht hei├čen, dass Harry Manfredini's Arbeit schlecht ist, der immerhin auch f├╝r die musikalische Untermalung des legend├Ąren "Freitag der 13." verantwortlich war. Besonders im Intro passt die Musik sehr gut, aber an manchen Stellen gegen Ende h├Ątte man die Athmoph├Ąre noch etwas st├Ąrker verdichten k├Ânnen, wenn die Musik 100%ig gepasst h├Ątte.

Fazit:
"Wishmaster" ist einer der spannensten Horrorfilme und bietet eine der besten Leistungen im Bereich Special Make-Up Effects, die ich je gesehen habe. Der Film ist jedem Horror-Fan nur zu empfehlen!

9,5/10


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