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Wishmaster (1997)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 4 / 10)
eingetragen am 10.02.2003, seitdem 2217 Mal gelesen



Uuuff, der hatte uns noch gefehlt!
Wenn etwas größtenteils ausgelassen wurde, dann war das 1001 Nacht und morgenländische Mythologie, sprich die Dschinns. Dann aber versammelt die Recyclinggilde rund um Produzent Craven alle, die gerade eine Pause im Drehplan hatten und ließ von einem Vertrauten diesen Schema-F-Grusler runterkurbeln.

Das bedeutet: kennt man die "Warlock"-Filme 1 und 2, kennt man auch diesen Film. Wie weilend Sands stapft hier ein rausgelassener A.Divoff durch ein Set nach dem anderen und packt die Leute mit ihren Wünschen bei den Eiern. Böse Dinge geschehen den Wünschenden, wann immer man ihn stoppen will oder ihm nur begegnet.
Sonst ist hier weit und breit kaum was Interessantes zu entdecken.

Hieraus folgert wiederum, daß es sich lediglich um eine Ansammlung von Wunschherausforderungen handelt, die dem Bösen solange in den Weg gelegt werden, bis die Heldin endlich auf eine Idee kommt, die Chose zurückzudrehen.
Kann man seinen Spaß mit haben, denn die Macher waren halbwegs einfallsreich. Divoff ist brauchbar diabolisch, vor allem wenn er nicht Maske trägt, Englund hat eine sympathische Rolle abbekommen und auch Kane "Jason" Hodder ist dabei.

Der Film steht und fällt (eher fällt) jedoch mit der Hauptrolle und die hat man seltsamerweise Tammy Lauren gegeben, deren Breitmaulgrimmasiere wohl in Sitcoms gut aufgehoben ist, in Horrorfilmen aber lächerlich übertrieben wirkt. Wenn es nach endlosen Herauszögerungen endlich zum Duell kommt, ist die Geduld schon arg strapaziert.

Sein schönsten Sekunden hat der Film in der Rückblende ins Morgenland gleich zu Beginn mit hübschen Effekten wie einem aus einem Menschen hervorbrechenden Skelett und prima Masken, dann war aber das Budget weg. Völlig desillusionierend dann die erweckten Statuen zum Schluß, simple Schauspieler mit etwas Silbermakeup im Gesicht, da klaffen Abgründe zwischen den Qualitäten. Der Dschinn an sich sieht aber schön aus.

So bleibt ein arg dünnes Brett, was hier gebohrt wird, immerhin trägt es diesen Auftritt. Daß aber bisher noch drei Fortsetzungen folgten, kann nur Böses bedeuten. Ich wünsch mir dann mal einen neuen Bösewicht. (4/10)


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