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30 Days of Night (2007)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 9 / 10)
eingetragen am 10.11.2007, seitdem 1591 Mal gelesen



Sam Raimi, uns allen bekannt als Horrorexperte durch die „Tanz der Teufel“-Trilogie. Bei diesen Film hat er mal wieder ein gutes Näschen bewiesen, als Produzent, dieses actiongeladenen Horrorspektakels. Unter der Leitung von Regisseur David Slade, der zuletzt mit „Hard Candy“, einen Genre-Erfolg landen konnte, entstand bei seinen zweiten Film, ein Schocker, der besonderen Klasse.

Nachdem es in den letzten Horrorfilmen, hauptsächlich ums Menschen quälen gegangen ist („SAW“, oder „Hostel“), wird hier mit „30 Days of Night“ mal wieder ein richtig guter Vampirfilm, wie „From Dusk Till Dawn“, gezeigt. Die Geschichte passiert auf dem Comic von Steve Niles und Ben Templesmith. Mit einer überaus sehr spannenden und vor allem schreckhaften Story, punktet dieser Film. Bin sogar ein paar mal richtig zusammen gezuckt. Denn es wird einfach an den richtigen Stellen des Filmes Spannung aufgebaut, wobei dann immer noch überraschende Schockmomente kommen.

Eigentlich ist aber der ganze Film spannend, von der ersten Minute an. Und diese lässt auch während des ganzen Filmes nicht nach. Das liegt, eindeutig am Schauplatz des Filmes. Eine Kleinstadt in Alaska, die einmal im Jahr für 30 Tage ohne Sonne auskommen muss. Die schaurige und kalte Atmosphäre, trägt sehr viel zu diesen Film bei. Dazu noch einen super Soundtrack, der die Spannung auf den Höhepunkt treibt.

Was nicht fehlen darf bei so einen Film, ist das Blut. Und davon fließen hier viele Liter. Schon am Anfang, als die Vampire, das Dorf überfallen, richten sie ein richtiges Massaker an, das in rasanten Bilder festgehalten wurde. Das blut spritzt nur so. Aber auch die Splattereffekte sind grandios gelungen. Bestes Beispiel, am Schluss, wo ein Vampir in Großaufnahme geköpft wird. Di Szenen wirken aber in keiner Weise übertrieben.

Die Vampire sind eigentlich recht einfach gemacht, wirken aber in keiner weise billig. Sie sind düsterer, brutaler, gefräßiger und schonungsloser, als je zuvor. Mit ihren spitzen Zähnen, der blassen Haut und den schwarzen Augen, verkörpern sie das Böse schlecht hin. Die Blutsauger sind zurück und diesmal noch brutaler als je zuvor.

Auf der Gegenseite stehen nur noch eine kleine Gruppe von Überlebenden, die ums nackte überleben kämpfen. Allen voran Josh Hartnett, der als Sheriff Eben der Kleinstadt, alle Hände voll zu tun hat, seit die Vampire aufgetaucht sind. Er spielt einfach hervorragend. An seiner Seite, seine Frau Stella, die von Melissa George gespielt wird. Sie am Ende des Films das größte Opfer zu beklagen. Auch sie spielt überragend. beide Hauptdarsteller sind mit Herz und Seele dabei.

Fazit: überragender Vampir-Horror-Film, der alles mitbringt, was zu diesen Genre dazugehört. Faszinierend bis zum Schluss. Wobei der große Showdown am Ende des Films einfach nur grandios geworden ist. Und der Film endet, als die Sonne wieder aufgeht. Für Genre-Fans ein absolutes Muss. Wer in diesen Film geht, muss sich warm anziehen. Für mich einer der besten Horrorfilme seit langen. Bin immer noch voll begeistert.


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