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30 Days of Night (2007)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 9 / 10)
eingetragen am 17.03.2008, seitdem 1159 Mal gelesen



Die nördlichste Stadt Alaskas bereitet sich auf die alljährliche, 30 Tage andauernde Periode in vollkommener Dunkelheit vor. Diese Gelegenheit nutzt eine ganze Schiffsladung Vampire, ihren Blutdurst zu stillen.
Die wenigen Menschen, die während der langen Zeit ohne Sonne in Barrow verweilen, müssen sich einem tödlichen Kampf stellen ...

Die Ausgangssituation ist klasse: Winter, Schneetreiben, eine von der Außenwelt abgeschnittene Gemeinde und totale Finsternis.
Hingegen ist die Umsetzung ein zweischneidiges Schwert. Einerseits wird die beklemmende Stimmung durch tolle Kamerafahrten eingefangen und in fantastische Bilder verpackt. Andererseits gelingt es den Filmemachern nicht, eigene Akzente zu setzen und dem Vampirfilm neue Impulse zu geben.

"30 Days of Night" beschränkt sich also auf blutigen Survival-Horror, der durchweg nach bekannten Schemen abläuft. Das muss jedoch nicht zwangsläufig negativ sein.
Ruhepausen gibt es nämlich so gut wie keine (die werden durch riesige Zeitsprünge einfach weggelassen). Regisseur David Slade ("Hard Candy") drückt mächtig aufs Tempo und spricht hauptsächlich die Fans von durchgestylter Splatteraction an. Wer sich lieber gruselt, ist bei subtileren Genre-Vertretern besser aufgehoben, selbst wenn auch hier die eine oder andere Szene für wohlige Gänsehaut sorgt. Doch solche Momente sind eher rar gesät.

Die Stars im von Sam Raimi ("Spider-Man") produzierten Schocker sind indes so überzeugend wie Optik und Soundkulisse des gesamten Films. Josh Hartnett ("Lucky # Slevin") und Melissa George ("Turistas", "wAz") geben prima Helden ab, die bissigen Gegner (u.a. Danny Huston, Ben Foster) wirken Angst einflößend und übermächtig.

Atmosphärisch ist "30 Days of Night" kaum zu toppen. Der mitreißende Überlebenskampf (ohne echtes Happy End) hat zudem mehr Drive und Spannung als viele andere Horrorstreifen der Neuzeit und überzeugt als gnadenloses Schlachtfest auf ganzer Linie.
Mit ein bisschen Eigenleben und mehr Raffinesse hätte es der beste Vampirfilm seit "Blade" werden können. 9/10 Punkten.


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