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30 Days of Night (2007)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 9 / 10)
eingetragen am 01.03.2010, seitdem 486 Mal gelesen



Darrow, der nördlichste, besiedelte Punkt der USA, erlebt einmal im Jahr 30 Tage Dunkelheit. Einen ganzen Monat lang erreicht kein Sonnenstrahl das Örtchen. Während dieser Zeit verlassen viele Einwohner den Ort, nur die Arbeiter und ihre Familien bleiben. Mit Gästen ist in der Regel nicht zu rechnen. Das soll sich dieses Jahr ändern, als ein Fremder auftaucht und für Verwirrung sorgt. Es stellt sich heraus, dass eine Horde von Vampiren Darrow heimsucht, um 30 Tage ohne Sonnenstrahlen zu nutzen... Für ein Massaker!
Für die dagebliebenen Bewohner beginnt ein surrealer Krieg um ihr eigenes Leben...
Um es gleich vorweg zu nehmen: 30 days of night ist ein wirklich toller Film! Was hier unter Schirmherrschaft von Sam Raimi geschaffen wurde, hat mich sehr beeindruckt und gut unterhalten!
Die Story ist gut, ebenfalls die Schauspieler. Effekte und Stimmung erreichen ihr Ziel. Zu Beginn des Films zieht sich dieser zunächst etwas in die Länge, was mich ein wenig erschrak, hatte ich doch große Erwartungen an dieses Werk. Doch ich sollte nicht enttäuscht werden. Immer weiter schraubt sich die Spannungsspirale nach oben, bis sie sich in einem großartigen Finale endlädt.
Was ich ein wenig schade fand, war dass die Zeitspanne (30 Tage) nicht so gut rüberkommt. Lediglich Einblendungen der verstrichenen Tage lassen den Zuschauer erahnen, wie lange die Bewohner Darrows schon um ihr Überleben kämpfen. Zwar weisen kleine Details wie Bartwachstum daraufhin, doch diese elendslange Dauer des Versteckens hätte noch etwas beklemender und spannender gestaltet werden können.
Recht schön fand ich das Element, die Vampire in einer geheimen, fremdartigen Sprache sprechen zu lassen. Ihre Dialoge werden mittels Untertitel verdeutlicht, doch da sie mehr morden und Schrecken verbreiten als sprechen tut dies dem Film nichts an Authentizität nehmen.
Eines möchte ich jedoch noch kritisieren... Das Ende des Filmes ist doch leider ein wenig arg kitschig, ja geradezu "hollywoodlike" geworden. Möglicherweise war es ein wenig problematisch, den Hauptcharakter aus seiner misslichen Lage zu "befreien" (Ich möchte hier nicht weiter darauf eingehen, um nicht zu spoilern), jedoch hätte ich mir mehr ein Ende mit großem Knall gewünscht!
Alles in allem ist 30 days of night jedoch ein großartiger Film, der nicht nur Vampirfreunden Unterhaltung der Spitzenklasse bietet! 8/10


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