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Aliens vs. Predator 2 (2007)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 1 / 10)
eingetragen am 28.12.2007, seitdem 1203 Mal gelesen



In einem Predatorenraumschiff wütet ein gnadenloser Kampf zwischen den beiden titelgebenden Spezien. Das Ufo stürzt auf dem Planeten Erde ab und das aus einem toten Predatoren geschlüpfte "Superalien" (mit Zangengebiss und langen Zöpfen!??!!) entkommt mit seiner "Gesichtslutscher Brut" im Gestrüpp des Absturzortes. Während ein Vater und sein ungefähr achtjährigen Sohn als erste Opfer feststehen, schaut sich ein empörter Predator millionen Lichtjahre entfernt in seiner schicken Felsen Suite ein Video des Anfangs erwähnten Raumschiff Massakers an. Grollend ab in die nächste Space Luxus Limouisine und nüscht wie hin zur Erde - Screaming, Screaming for Vengeance....

Bis dahin dachte ich mir- naja, die Kacke guckt sich wenigstens ganz nett, hat rein garnichts mit den "richtigen" Alien oder Predator Movies zu tun aber was solls, funktioniert eben wie ein Alien vs. Predator Comic Heft. Ich irrte und das bemerkte ich leider sehr sehr schnell....

Während der Predator auf Spurensuche geht (und diese seltsamer Weise mit "blauer Säuren Limonade" verschwinden lässt), bringen uns die beiden Oberlooser von Regisseuren die "menschlichen" Hauptakteure dieser Katastrophe von einem Mistfilm näher. Es handelt sich dabei um ausschlieslich unbegabte, uninteressante Hackfressen, die (oder deren weiteres Schicksal im Film) eigentlich jedem halbwegs in Filme verliebten Humanoiden am Po vorbei gehen müssten. Den Vogel schießt dabei ein wie gerade aus Bollywood entsprungender Hanswurst ab, welcher den überforderten Ordnungshüter (ein Herr Morales) dieses äußerst fragwürdigen Spektakels "spielt" (hier wird schon klar, das an den vollkommen unbekannten Darstellern der Kategorie TV Soap Opera "C Klasse", Money gespart wurde, damit man die harten Dollars in die bescheidenen Effekte stecken konnte. Ich möchte nur an das dilletantisch anmutende CGI Feuer erinnern, ts ts). Es folgen vor Klisches triefende Szenen, unlogische Handlungsstränge, uninteressante schon tausende Male erlebte abgelutschte Splatter (Kurz)Sequenzen und endlose Keilerein zwischen den wackeren Einzelkämpfer mit den schicken Dreadlocks und seinen sabbernden (sich unlogisch schnell vermehrenden) penisköpfigen Gegnern. Diese Fights sind so unübersichtlich scheiße gefilmt, das weder mein lieber Bruder, noch der Rest des ziemlich vollen Berliner Kinos, so richtig checkte was da auf der Leinwand überhaupt hinten und vorne war (möchte hiermit auf das zu diesem Punkt sehr aufschlußreiche Review von URI hinweisen). Nach wirklich endlos erscheinenden 88 Minuten erscheint dann (endlich) ein Militärflugzeug und wirft die Bombe auf dieses filmische Fiasko. Die deutsche Pop Band Omph trällert zu den Credits noch einen flotten Schlager im Rammstein Gewande, irgendwie doch sehr passend, wie ich finde....

Nochmal Klartext, ich stehe auch auf schlechte Filme und kann so ziemlich jedem Filmchen, sei es auch noch so kryptisch, etwas "Liebenswertes" abgewinnen. Das hier besprochene Werk aber ist ein echtes Ärgernis. Dieser Müll macht selbstverliebt alles kaputt, was die vier Alien Filme (oder die beiden Predatoren Reißer) so mühevoll aufgebaut haben. Es geht nur noch darum bei einem zombieähnlichen Puplikum, welchem cineastische Gefühle oder Warnehmungen vollkommen fremd ist, gnadenlos abzukassieren. Hier stimmt einfach nichts, dieser exorbitante Scheißdreck ist sogar noch um Längen auf quälende Art und Weise schlechter als sein armseliger Vorgänger....

Gehört zwar nur bedingt dazu, aber einige pupertierende Coolios im Puplikum befanden sich nach dem "Erlebnis" in dem trügerischen Glauben, einen hammerharten Film beigewohnt zu haben. Ha, Ha, Ha !!! Wir haben uns drei Stunden vorher in einem weit entfernten Bezirk den neuen Cronenberg gegeben. Da gab es so ne Rauferei um Leben und Tod in einer Sauna zwischen einem nackten russischen Chauffeur und zwei Tschetschenischen Killern. Nicht nur weil der "Puller" von Viggo M. des öfteren durch das Bild baumelte, sondern im Besonderen wegen der gnadenlosen Härte dieser Szene wurde mir schmerzhaft schlagartig bewusst, das wir nach Eastern Promises doch lieber den Kinoabend hätten beenden sollen!


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