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Aliens vs. Predator 2 (2007)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 29.12.2007, seitdem 1307 Mal gelesen



Nach einem enttäuschenden Auftakt, habe ich mich nun vom zweiten Teil der Saga berauschen lassen, in der Hoffnung einen würdigen Auftritt der Supermonster geboten zu kriegen.
Der Film beginnt mit einer Panoramaeinstellung auf Mutter Erde. Bekannte Klänge aus dem Alien und Predator Universum erfüllen den Raum und es baut sich eine vorfreudengeladene Atmosphäre auf. Für einen Moment versprüht der Film eine Intensität, wie man sie zuletzt nur aus den Vorbildern kannte. Bekommt man nun als langjährigen Alien/Predator Fan endlich das gewünschte und langerwartete Actionepos, das man sich verdient hat? Sind die Schwächen des Vorgängers überwunden und ist der Film nun eine gebührende Verbeugung vor den Klassikern, so dass sich der Vorhang zum letzten Mal würdevoll schließen kann?
Das Actionepos, wie es mich der Trailer voller Hoffnung erwarten ließ, ist es nicht ganz geworden, aber es ist ein wirklich unterhaltender und spannender Film dabei rausgekommen.
Also hier ist er nun, der zweite Auftritt beider Monster auf einer Leinwand gemäß dem Motto: „Raus aus dem Weltraum, rein in den Großstadtdschungel“, so wie es schon mal in Predator 2 war. Nachdem, wie es schon in Alien vs Predator angedeutet wurde, das Alien aus dem Predatorkadaver schlüpft, bekommen wir eine neue Kreation der Monsterschöpfung vorgeführt, das Predalien. Wie nicht schwer zu erkennen, ein Hybrid aus Alien und Predator. Dieses Ungetüm vernichtet im Alleingang die Predator-Raumstation und bringt diese, eindrucksvoll im Feuerschweif gehüllt, zum Absturz. Mit zerstörerischer Kraft schlägt das Raumschiff in einen Wald, nicht weit davon entfernt, eine amerikanische Metropole. Und genau hier soll der erbitterte Kampf zwischen Alien und Predator ausgetragen werden. Nach der unsanften Landung kann das Predalien und viele seiner Facehugger-Brüder aus dem Wrack entkommen. Der Absturz bleibt natürlich nicht unentdeckt, denn ein Predator kann die Absturzstelle schnell lokalisieren und bereitet sich auf bittere Rache für den gefallenen Kameraden vor. Somit kündigt sich ein neuer Jäger für das schleimige Gefolge an. Doch die Aliens bleiben währenddessen nicht untätig und vermehren sich rasant durch zahlreiche Opfer. Und so verschwindet ein Familienvater mit seinem Sohn. In einer Rasterfahndung macht sich Sheriff Morales und seine Kollegen auf die Suche nach den Vermissten. Doch dabei finden sie etwas Unglaubliches.
Diese Zutaten hören sich doch wirklich nach einem angereicherten Festmahl für den Action Enthusiasten an, oder nicht?
Doch zunächst werden uns die Protagonisten in dieser Schlachtplatte etwas näher gebracht. Wir haben zum Einen den typischen Versagertypen Ricky, der ständig mit seinen Aushilfejobs zu kämpfen hat, seine große Liebe Jesse und seinen Bruder Tim. Die Heimkehrerin von der US-Army Kelly O'Brien, ihr Mann und ihre Tochter.
Wie man es schon erwarten kann, liegen die größten Schwächen des Films in den Sub-Plots. Es werden so manche Klischees bedient, wie man sie vielleicht schon aus so manchen Slasher-Filmen kennt. Außerdem wird der ein oder andere Verlust scheinbar ignoriert. Aber bei einem Zusammentreffen der Giganten geht es ja auch weniger um Charakterzeichnung, als vielmehr um pure und harte Action.
In diesem Punkt konnten meine Erwartungen voll und ganz erfüllt werden. Es gibt relativ gorige Einstellungen zu bewundern. Allerdings fallen diese trotz der „Keine Jungenfreigabe“ Spezifikation recht kurz aus. Auch von der Menge her bekommt man ein eher überschaubares Aufgebot an Gore präsentiert. Gewisse Stellen hätten ruhig etwas härter ausfallen können. Vor allem die Szenen im Dunkeln wurden erstaunlich kurz abgehandelt, zumal man in der Dunkelheit sowieso nicht alles erkennen konnte.
Die Effekte waren sehr gut umgesetzt. Gerade im spektakulären Schluss sorgte ein netter wie auch krasser Effekt für staunen.
Der Überlebenskampf wurde spannend inszeniert und im finalen Kampf treten sich das Predalien und der Predator Auge um Auge, Zahn um Zahn gegenüber. Und hier können sich Fans auf einen fetzigen Kampf freuen, auch wenn dieser recht schnell vorbei ist.
Insgesamt konnte der Film die hohen Erwartungen, die in mir, nach dem vielversprechenden Trailer geweckt wurden erfüllen. Ein Actionepos ist dabei aber leider nicht rumgekommen.
Fazit: Ein fetziger und blutiger Kampf geht in die Zweite Runde. Klasse Action, spannende Überlebenskämpfe und ein wuchtiges Finale katapultieren den Film auf gute 8/10 Punkten.
Wieso nicht gleich so?


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