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Aliens vs. Predator 2 (2007)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 5 / 10)
eingetragen am 16.12.2011, seitdem 513 Mal gelesen



Lieblos dahingerotzte Fortsetzung...14.12.2011

Wir sehen die direkte Fortsetzung von Anderson Paules Verwurstung zweier klassischer Filmfiguren, Alien vs. Predator. Hier bricht ein Alien aus einem toten Predator hervor, metzelt flugs die Crew dahin und bringt das Predatorenschiff nahe einer Kleinstadt in den USA zum Absturz. Sodann macht sich ein! EIN! Predator vom Heimatplaneten auf, die Sache zu bereinigen. Mittlerweile hat sich das Alien quasi in Sekunden vermehrt und versucht, sich mittels der Kleinstadtbewohner zu verbreiten. Der Predator steht angesichts der VIELEN! Aliens auf verlorenem Posten und mu√ü sich schlie√ülich mit einem Hybriden auseinandersetzen, einer Kreuzung zwischen Alein und Predator. Es werden viele Menschlein dabei gemeuchelt, bevor die Regierung den Ort des Geschehens mittels Bombe ausradiert...samt Aliens und Predator. Ein paar Protagonisten √ľberleben, aber das interessiert den Zuseher nur bedingt.

Gut an dem Streifen ist dessen K√ľrze, denn er erspart uns dadurch eine n√§here Auseinandersetzung mit den einzelnen Protagonisten, die den Betrachter noch k√§lter lassen als die Truppe im Vorg√§nger. Dumpfbacken, Klischeebr√ľder und konturlose Gestalten werden dem arglosen Vielseher hier serviert...die Regiebr√ľder Strause halten zwar das Tempo konstant hoch, verzichten dabei aber v√∂llig auf Spannung, Logik oder Erkl√§rungen. Die Frage nach dem "warum" erschlie√üt sich sowieso nur dem Genrekenner, f√ľr einen Novizen ist die Handlung nicht nachvollziehbar. Nun, es gibt ein wenig mehr Blut und Gewalt als im Vorg√§nger, diese aber reichlich unmotiviert und auch mit allerhand Logikl√∂chern versehen. Sehr √§rgerlich ist die durch nichts begr√ľndete hohe Vermehrungsrate der Aliens, noch √§rgerlicher aber die neue Rasse der "Predalien" - seit wann verschmelzen im Alienuniversum Wirt und Parasit?

Man kann sich noch √ľber viel mehr echauffieren...den st√∂renden Dauerregen in Verbindung mit Stromausfall samt hektischer Schnittechnik mag ich hier als Beispiel nennen, denn es ist im Actiongenre nicht von Vorteil, wenn man nicht wei√ü, wer wen wie umlegt...hier kann man das zumeist nicht erkennen. Aber egal, es galt wohl nur, den schnellen Dollar zu verdienen, und h√§tte ich gutes Geld f√ľr den Film ( beispielsweise im Kino ) bezahlt, dann w√§re der √Ąrger noch gr√∂√üer. Der eine Euro, den ich hier investierte, st√∂rt nicht sehr, aber die vergeudete Lebenszeit leider mehr...wahrlich kein Highlight im kleinen Universum der Aliens und Predatoren - wenigstens zeigte Predators ein Weilchen sp√§ter, wie man es besser machen kann, ohne den Fan zu sehr zu ver√§rgern. F√ľr dieses Machwerk hier knappe 5/10.


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