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Wrestler - Ruhm. Liebe. Schmerz., The (2008)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 9 / 10)
eingetragen am 18.08.2009, seitdem 454 Mal gelesen



The Wrestler hat genau meine Erwartungshaltung erfüllt. Ein kitscheefreies Drama, welches seine Akzente mehr auf die tragische Figur,als auf den Wrestlingsport  selbst setzt. Die Blicke hinter die Kulissen bleiben natürlich nicht auf der Strecke,bieten aber im Gesamten nichts Neues bzw nur für komplett Uninteressierte am Wrestlingssport.
Passend unspektakulär fängt die Kamera Szenen, wie mit Drogen/Medikamenten dealen oder das respekvolle Zusammensitzen und Scherzen mit dem Gegener, ein. Es wird nie unnötig lange drauf gehalten oder die Situation ausgewalzt, als wolle dem Zuschauer mit dem Zaunpfahl vermittelt werden, die Welt ist keine Scheibe.
Glücklicher Weise behält der Film diese Distanz bei allen Handlungsträngen bei,was dem Zuschauer viel mehr Möglichkeiten gibt, die Figuren  auf seine eigene Art zu verstehen.
Dies ist bei The Wrestler auch notwendig,da sich das eigentliche Drama subtil zwischen den Zeilen abspielt und gerade in Handlungen, die nicht ausgeführt werden oder sich nicht  so entwicklen,wie man es in typischen Dramen gewohnt ist (z.B. Vater -Tochter- Konflikt - kein ewiges hin und her, die Vorhangszene gegen Ende usw)
Die Kampfszenen sind ebenfalls realistisch und spektakulär inszeniert,gerade auch das Ramponieren des eigenen Köpers.
Der Film wird nie langatmig, er hält sein angenhmes Spannungsniveau konstant von Anfang bis zum Ende und erhöht dieses gegen Ende sogar, aber auch nicht höher als es dem letztgezeigtem Bild bedarf.
Micky Rourke ist ohne Zweifel prädestiniert , vielleicht muss man sich ein wenig an die deutsche Synchro-Stimme gewöhnen?
Den Nebenfiguren wird ebenfalls entsprechend Raum gegeben.
In den ruhigen Momenten wird the Wrestler von einem tollen einfachen Score unterstützt.
Witzig auch die Szene in der Delikatessenabteilung, wo Randy grade ein Hoch in seinem Leben hat und er die Kunden etwas "ungewöhnlich" bedient.
Was ich ein wenig vermißt habe, sind Situation in denen sich Randy mit seiner eigenen Person auseinandersetzt,manchmal sind einem seine Gedanken und seine momentane Einstellung bzw der Hintergrund nicht eindeutig genug.

Fazit:
The Wrestler hat alles zu einem sehr gutem Drama, doch wird stets die visuelle Distanz gewahrt,was vom Zuschauer mehr Emphatie abverlangt als üblich. Der Wrestlingsport selbst steht nicht wirklich im Vodergrund, genauso hätte es sich um einen Footballspieler handeln können.
Sehr gute Schauspieler,eine dichte Atmosphäre und eine nie aufdrängliches Drehbuch machen The Wrestler zu einem vollen Erfolg.
8,5 von 10 Punkten


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