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Zwölf Runden (2009)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 5 / 10)
eingetragen am 29.12.2011, seitdem 444 Mal gelesen



Zwölf Runden (2009)

ist ein B-Actioner vom ehemaligen Qualitätsregisseur Renny Harlin, der uns schon Bretter wie "Cliffhanger" oder "Stirb langsam 2" bescherte. Die Zeiten des Ruhmes sind leider vorbei und nun ist Renny im B-Movie Sektor zu Hause - wirklich schade. Mein Kurzfazit vorweg: Billig Version von "Stirb langsam 3" mit begrenztem Unterhaltungswert.

Bei der Story hat man sich enorm wenig eigene Gedanken gemacht, sondern lässt sich sehr stark von besagtem "Stirb langsam" Teil inspirieren um es mal ganz nett auszudrücken. Alles kommt einem irgendwie bekannt vor und es gibt dementsprechend wenig bis keine Überraschungen. Die Frau von Detective Fisher wird entführt und er bekommt sie nur wieder, wenn er das Spiel des Entführers mitmacht, welches zwölf Runden mit diversen Herausforderungen beinhaltet. Klingt erstmal ganz interessant und actionreich, ist es aber nur bedingt. Denn die Story beinhaltet wenig spannende Momente und ist lediglich eine Aneinanderreihung mittelklassiger Actioneinlagen.

John Cena ("The Marine") mimt hier die Hauptfigur Detective Fisher, der seine Frau wieder haben will. Er macht seine Sache ganz gut und kommt recht sympathisch rüber und obwohl er sicherlich limitierte Fähigkeiten hat, nimmt man ihm den Ernst der Lage ab. Auch die schauspielerischen Leistungen der restlichen Beteiligten sind für dieses Genre ok und niemand fällt auf - positiv wie negativ.

Die Action in Form von Explosionen, Schiessereien oder Auto-/Zugverfolgungen ist solide, wirkt aber fast nie so richtig bedrohlich. Vieles sieht handgemacht aus, was mir besser gefällt als schlechtes CGI. Der Film hat eine Freigabe ab 12 und somit vermisst man jede für dieses Genre übliche gewisse Härte, welche in so einen Film einfach gehört. Die Wackelkamera kommt auch hin und wieder zum Einsatz und trübt etwas den Durchblick.

Natürlich hatte "Zwölf Runden" ein eher bescheidenes Budget zur Verfügung, wobei er gegenüber vielen Ost-Europa Produktionen in punkto Locationauswahl und Action schon deutlich besser und klar hochwertiger wirkt. Stellenweise wirkt der Film gar nicht so B-Movie mäßig und einige Szenen sind auch richtig gut gelungen, herausragend ist die rasante Fahrt im Cabel Car.

"Zwölf Runden" kann man sich getrost antun und kann auch flüchtig unterhalten. Für reine Actionfans vielleicht Pflicht, für Alles-Seher wie mich eine einmalige Sache.

Jippijajey Schweinebacke 5/10


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