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Zwölf Runden (2009)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 6 / 10)
eingetragen am 10.08.2012, seitdem 291 Mal gelesen



Bei einem spontanen Einsatz gelingt es Polizist Danny Fisher den hochkarätigen Terroristen Miles Jackson festzunehmen. Allerdings stirbt dabei versehentlich die Freundin des Verbrechers, der nun auf Rache sinnt. Ein Jahr später bricht er aus, entführt Fishers Freundin Molly und zwingt ihn, bei einem exakt vorbereiteten Spiel mitzumachen, bestehend aus zwölf Runden. In jeder muss Fisher unter Zeitdruck eine riskante Aufgabe erfüllen, um im Spiel zu bleiben und somit seine Freundin weiterhin am Leben zu erhalten.
Wie immer wenn die WWE einen der ihren in die Filmwelt exportiert, handelt es sich meist um eher familienfreundliche Action. Zwölf Runden spielt sich zwar reichlich actionlastig, aber wer auf blutige Einschüsse und zerbrochene Nase hofft, kann gleich wegbleiben. Als Held soll diesmal John Cena herhalten, der aber rein vom Äußeren schonmal an mangelndem Charisma mit seinem Durchschnittsgesicht scheitert und seine Schauspielkünste sind immer noch, naja .... ausbaufähig, an The Rock kommt er jedenfalls (noch) nicht heran.
Die Story von zwölf Runden ist zwar nicht ganz neu aber immer noch relativ unverbraucht auch wenn Harlin hier deutlich bei Die Hard abkupferte (dessen zweiten Teil er selbst leitete). Das Harlin ein alter Actionprofi ist merkt man dabei in jeder Sekunde, es gibt Tempo satt, viele Stunts mit diversen Verkehrsmitteln (ja Speed wurde auch mit integriert). Leider versäumte er es aber Cenas Stärken mit einzubauen. Da hat man nunmal DEN Wrestling Star momentan schlechthin, aber man läßt ihn seine Fäuste in die Hosentasche stecken, anstatt einen gepflegten Brawl ins Script zu packen.
Das perfide Spiel des Terror-Jackson ist eigentlich ganz nett anzusehen und unser Cop bekommt saftige Aufgaben gestellt, wie Extreme Straßenbahn-Bremsing oder lebend vom Lift hopping, aber richtig mitreißend spannend wirds nicht so richtig, da fehlt eben eine gesunde Portion Härte und Sadismus des Bösen, um so richtig mitzureißen. Aber als leicht zu konsumierende Action ist 12 Runden durchaus zu gebrauchen.

P.S. warum bekommt eigentlich der Undertaker nicht mal eine Filmrolle?

6/10


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