Eine Kritik von blade41 (Bewertung des Films: 9 / 10) eingetragen am 24.11.2008, seitdem 2374 Mal gelesen
Die Thrillerserie „24“ gehört für mich zum Besten und Spannendsten, was das Fernsehen je hervorgebracht hat. Nachdem Kiefer Sutherland als Jack Bauer bereits in 6 Staffeln agiert hat, gibt es nun den allerersten Film zur Serie, welcher den Titel „24 – Redemption“ trägt. Da „24“ eine Serie ist, von der man im Voraus nicht zuviel von der Story wissen sollte, werde ich die kommende Inhaltsangabe bewusst knapp halten und will mich bemühen den kompletten Text weitestgehend spoilerfrei zu halten.
Story: Ungefähr ein Jahr ist nach den Ereignissen in Season 6 vergangen. Jack Bauer ist auf der Flucht und hat sich in Afrika niedergelassen. Doch dort herrschen Aufstände und Rebellenführer Juma versucht sich eine Kinderarmee aufzubauen. Bei diesem Vorhaben entsendet er seine Soldaten in ein kleines Waisendorf, wo auch Jack verweilt. Nun liegt es an Jack Bauer die Kinder in die Stadt zu bringen wo sie in der US-Botschaft evakuiert werden können. Parallel zu den Ereignissen in Afrika, nähert sich in Washington D.C die Amtseinführung des neuen US-Präsidenten und schon in Hintergrund bahnen sich die ersten Verwicklungen an…
Wie bekannt sein sollte bildet „24 – Redemption“ den Übergang zwischen der 6. und der 7. Staffel. Ursprünglich hätte die Story des TV-Filmes die ersten beiden Stunden der kommenden 7. Staffel werden sollen. Weil dieses aber das Echtzeitkonzept der Serie über den Haufen geworfen hätte, entschied man sich dazu, die Storyline zu isolieren um daraus ein TV-Movie zu machen. So kann das Konzept der Serie bewahrt werden und die Fans bekommen endlich ihren lang ersehnten Film.
Kiefer Sutherland schlüpft wieder in die Rolle von Jack Bauer und spielt die Figur wie gehabt hervorragend. Wie immer unkaputtbar muss Jack einiges über sich ergehen lassen während er als Ein-Mann-Armee gegen die afrikanischen Rebellen kämpft. Die aus der Serie bekannte Härte wird im Film beibehalten und so schnellt der Bodycount im Laufe der Geschichte rapide nach oben. Allerdings ohne besonders explizit zu werden. Die Actionszenen sind ebenfalls wie gewohnt von hoher Qualität und es gibt zahlreiche Explosionen und Schusswechsel.
Ist die Story um Jack rasant und spannend geraten, so wirkt die zweite Storyline aus den USA immer etwas dämpfend. Diese ist aber wichtig, weil sie die Weichen für die nächste Season stellt und die wichtigsten Figuren einführt. Powers Boothe kehrt zurück als Präsident Daniels welcher seine letzten beiden Stunden als mächtigster Mann der Welt erlebt bis zur Amtseinführung von Senator Taylor. Auch Peter MacNicol gibt als Tom Lennox ein kleines Stelldichein. Besonders der Charakter von Jon Voight dürfte sehr wichtig werden und auch der von Carly Pope scheint noch einiges an Potential zu haben.
Nach der sehr durchwachsen geratenen Staffel 6 ist „24 – Redemption“ wieder ein Schritt in die richtige Richtung und weckt die Vorfreude auf die 2009 kommende neue Season. Spannend und packend, aber kein Vergleich zu den absolut genialen ersten 3 Staffeln der Serie.
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