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Chihiros Reise ins Zauberland (2001)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 9 / 10)
eingetragen am 23.11.2004, seitdem 655 Mal gelesen



Es ist der erfolgreichste Film aus der Feder von Hayao Miyazaki. Also selbst für mich ein Grund, mir mal diesen „Kinderfilm“ anzuschauen. Bereut habe ich es nicht.


Das Mädchen Chihiro fährt mit ihren Eltern in eine neue Stadt, in der sie von nun an leben wollen. Da der Vater sich ein wenig entfährt, landen sie in einer Art Sackgasse, nur einen schmalen dunklen Tunnel kann man zu Fuß weiter erkunden. Chihiros Eltern sind neugierig und durchqueren mit Chihiro den Tunnel und landen in einem alten Vergnügungspark, kurioserweise reicht es aber nach frischem Essen. Als Chihiros Vater wirklich frisches Essen findet, beginnen Chihiros Eltern wortwörtlich wie Schweine zu fressen, denn sie verwandeln sich genau in diese. Chihiro ist in eine fremde Welt geraten, in der ihr scheinbar nur der junge Haku helfen kann. Doch der Weg in die Freiheit ist schwer, ferner muss Chihito auch ihre Eltern retten. Deswegen muss sie in die Dienste der bösen Hexe Yubaba eintreten, einer Hexe, die für Götter ein Badehaus betreibt. Chihiro wird einiges erleben...


Der Film wurde, wie ich nachträglich sagen kann, zurecht mit diversen Preisen überhäuft.
Auch wenn „Chihiros Reise ins Zauberland“ für Kinder konzipiert wurde, macht er auch Erwachsenen Spaß.

Zunächst sind die Zeichnungen natürlich hervorragend, wie man es eben aus den Ghibli-Studios erwartet, dies war z.B. bei Mononoke nicht anders. Hinzu kommen eine Fülle von typisch japanischer Gestalten, wie man sie von diversen Bildern kennt, z.B. diese typischen dicken Mäuse(?).
Aber auch inhaltlich wird einiges Geboten, die Story überzeugt in ihrer gesamten Lauflänge von knapp zwei Stunden. Möglicherweise mag die Story für kleinere Kinder ein wenig zu kompliziert sein, teilweise vielleicht diese auch fürchten lassen. Denn einige gruselige Momente hat auch Chihiro zu bieten. Nicht desto trotz gibt es auch Szenen, wo man einfach beherzt lachen kann. Meine persönliche Favoriten sind ja die dicke Maus und dieser Vogel, der die dicke Mause immer tragen darf, einfach Klasse.

Weniger anfreunden konnte ich mich mit der deutschen Synchronisation. Wie so oft hat man als böse Hexe Nina Hagen engagiert, die wie so oft ins übliche Overacting mit ihrem rollenden R abdriftet. Und wenn wir schon bei Familie Hagen sind, kommt auch gleich Tochter Cosma hinzu. Sei dies nicht genug, wir der Haku vom Seifenoper-GZSZ-Star Tim Sander gesprochen, da kommt Freude auf.
Aber, ich bin ehrlich, selbst diese Synchronisation kann den Film nicht zerstören, dafür ist er einfach zu gut.


Fazit: Ein gelungener Film aus der Ghibli-Schmiede, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. „Chihiros Reise ins Zauberland“ zeigt mal wieder deutlich, dass Animes eben nicht nur für Kinder sind. Auch wenn mir Mononoke ein klein wenig besser gefallen hat, kann ich diesen Film auf jeden Fall weiterempfehlen.


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