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G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra (2009)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 3 / 10)
eingetragen am 19.03.2012, seitdem 422 Mal gelesen



G.I. JOE – Geheimauftrag Cobra (G.I. JOE: The Rise of Cobra, USA 2009, Regie: Stephen Sommers)

Ein kleiner Trupp Durchschnittssoldaten soll Sprengköpfe einer Superwaffe von A nach B transportieren – Grund: egal. Sie werden natürlich überfallen und sind hoffnungslos unterlegen bis ein kleiner Trupp Supersoldaten dazu stößt und natürlich Herr der Lage wird. Weil es sich immer nach dem Aufrieb einer wichtigtuerischen Truppe anbietet die wenigen Überlebenden in die nächst bessere wichtigtuerische Truppe einzugliedern wird dies natürlich gemacht. So finden sich die Helden plötzlich in einer Truppe voller – natürlich – Helden und müssen nun gegen Superschurken kämpfen, die von noch viel böseren Superschurken mit noch viel, viel böseren Welteroberungsplänen geführt werden… usw. usf.

Man dürfte es gemerkt haben. G.I. JOE ist große Scheiße. Eine verfilmte Comicgeschichte in Video-Game-Optik. Es passiert recht viel in recht kurzer Zeit, Gründe dafür sind unnötig weil alles ausreichend toll aussieht. G.I.JOE ist ein stringenter, überraschungsarmer No-Brainer nach Schema F. Nichts dürfte einem in irgendeiner Form überraschen oder aus dem Sessel hauen. Viel eher bekommt man Kinderfantasien im High-Tech-Propaganda-Mantel serviert und wird vor die Wahl stellt: schlucken oder kotzen. Ich hatte mich für’s Letztere entschieden.

Wenn man mal richtig Bock auf ein Action-Game hat ohne aber selbst spielen zu wollen: Bitteschön. High-Tech-Computer-Ästhetik gibt’s hier in Reinkultur. Kommt dabei aber auch ein guter Film heraus? Natürlich nicht. Ein Hybrid aus TRANSFORMERS, BLACK HAWK DOWN und anderen, inhaltsgleichen oder ästhetisch äquivalenten Streifen kann unmöglich als eigenständiger und vor allem guter Film gewertet werden. So ist denn G.I.JOE vor allem für faule Leute gemacht, die keinen Bock auf’s selber zocken haben. Dass das Ganze dann im Detail auch noch unheimlich blöde ist, liegt hoffentlich auf der Hand. Liebe Kinder, ein kleiner Hinweis: Dieser Film ist doof! Ein Beispiel? Man kann mit einer gesprengten Eisdecke keine U-Boote versenken! Niemals! Eis schwimmt immer, völlig egal in wie viele Teile man es zerlegt. ES SCHWIMMT!

Noch mehr dazu? Nein! Die High-Tech-Anzüge wecken Erinnerungen an die eigene Kindheit. Klar, wer will so ein Ding bitte nicht haben? Aber andererseits: wer bitte will denn einen so dämlichen Film haben? 3/10 und aus die Maus.


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