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Rampage - Rache ist unbarmherzig (2009)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 05.07.2010, seitdem 1009 Mal gelesen



Bei Uwe Boll´s „Rampage“ (2009) handelt es sich nicht nur um einen ebenso dramatischen wie kontroversen Action-Thriller, der sich recht treffend als „Falling Down“ für die „Grand Theft Auto“-Generation charakterisieren lässt, wie es ein Review-Autor der Genre-Website „Dread Central“ ziemlich akkurat auf den Punkt gebracht hat, sondern zugleich auch um die bislang beste Veröffentlichung seines deutschen „Schöpfers“, welcher bei dem Streifen übrigens als Autor, Produzent und Regisseur in Personalunion auftrat. Unabhängig finanziert sowie roh, ungeschliffen und kompromisslos in Szene gesetzt, „bündelte und vereinte“ Boll für dieses Projekt hier so einige im Rahmen seines bisherigen Schaffens zuvor bereits mal (teils mehrfach) aufgegriffene Themen, Elemente und Einflüsse – und das erstaunlich effektiv. Eine Menge seines aufgestauten Frusts und Grolls, der u.a. aus verschiedenen negativen Erfahrungen mit der Filmindustrie und Medien-Berichterstattung resultiert, sich im Vorliegenden allerdings insbesondere auf unterschiedliche politische und kulturelle Ansichten und Gegebenheiten der amerikanischen Gesellschaft bezieht, hat er nun erstmals weitestgehend „direkt“ im Zuge der Konzeption eines seiner Werke verarbeitet – also ohne dabei auf grob gestrickte Satire (vgl. „Postal“), stumpfe Provokationen oder das Publikum mit aller Kraft schockieren wollende bzw. sollende Momente (wie in „Seed“) zurückzugreifen. Im Prinzip kann man durchaus sagen, dass Uwe in gewisser Weise dort anknüpft, wo er 2002 mit „Heart of America“ (seines Zeichens ja sein erstes „Statement-Movie“ dieser Art) begonnen hat – er zum Glück seither aber noch so manches (vornehmlich auf handwerklicher Ebene) hinzuzulernen vermochte...

Bill (Brendan Fletcher) ist ein junger Mann, der scheinbar ohne einem konkreten Ziel vor Augen einen Tag nach dem anderen verlebt – daheim bei seinen Eltern (Lynda Boyd und Matt Frewer) wohnend, seit Ende der High-School einen perspektivlosen Job als Kfz-Mechaniker ausübend, frei eines nachhaltigen Antriebs, sich beispielsweise um einen College-Platz zu kümmern, von seinen Mitmenschen überwiegend genervt sowie merklich unzufrieden mit seiner Situation und der Welt an sich. Alltägliche Kleinigkeiten, wie die Unfähigkeit eines Café-Angestellten, das von ihm bestellte Getränk vernünftig zuzubereiten, die Launen seines Chefs oder der miese Service in einem Fast-Food-Restaurant, addieren sich zunehmend in seinem Innern auf – steigern den Unmut und festigen so fortwährend seine grundlegende Einstellung gegenüber solchen Dingen wie der globalen Überbevölkerungs-Problematik oder den unschönen Ausprägungen der gegenwärtigen Konsumgesellschaft. Sein Kumpel Evan (Shaun Sipos) ist ein Aktivist, der seine ähnlich gearteten Ansichten in Form von Protest-Botschaften öffentlich (primär übers Internet) verbreitet – allerdings unterscheiden sich beide in gewissen inhaltlichen Bereichen sowie in ihrem Auftreten anderen Leuten gegenüber, etwa weil Bill fürs Skandieren der „üblichen Parolen“ nicht gerade viel übrig hat, da auf diese ohnehin ja nie nachhaltige Taten folgen würden, er den Stellenwert des Geldes in der heutigen Zeit anerkennt sowie sich äußerlich meist eher ruhig und zurückhaltend gibt. Was tatsächlich in ihm vorgeht, ahnen die Menschen um ihn herum nicht – in Wahrheit bereitet er nämlich schon des Längeren die Ausführung eines unfassbaren Plans vor, welchen er irgendwann dann auch schließlich in die Tat umsetzt: In einem eigens zusammengestellten kugelsicheren Kampfanzug gekleidet sowie mit automatischen Waffen, Sprengstoff und einem Messer bewaffnet, fährt er eines Morgens ins Zentrum seines kleinen Heimat-Städtchens – wo er zuerst die örtliche Polizeiwache in die Luft jagt, bevor er unmittelbar darauf einfach nur auf jeden zu schießen beginnt, der das „Pech“ hat, seinen Pfad zu kreuzen...

„Rampage“ entfaltet sich über den Verlauf zweier Tage hinweg: Im Zuge einiger Gespräche zwischen Bill und seinen Eltern, in denen jene ihn (u.a.) dazu zu animieren versuchen, sich einen neuerlichen Ruck zu geben und die nächsten Schritte gen Zukunft anzugehen, sich also jetzt endlich mal (aktiv) sowohl um eine College-Aufnahme als auch eigene Wohnung zu bemühen, lernen wir den künftigen Amokläufer eingangs ein wenig „von seiner anderen Seite“ kennen. In diesen Momenten wirkt er weder unintelligent noch irgendwie weltfremd, verblendet, hitzig oder blindwütig – sondern vielmehr nur in einer Phase seines Lebens steckend, in der ihm (aus diversen möglichen Gründen) der rechte Antrieb fehlt, so wie es bei zig weiteren Personen überall auf der Welt ja gleichermaßen der Fall ist. Seine Eltern sind nette Bürger der US-Mittelschicht, die ihn (trotz der eigenen angespannten Lage) künftig auch weiterhin finanziell unterstützen würden – was er jedoch ablehnt, da er lieber allein über die Runden kommen möchte. Solide verkörpert von Lynda Boyd („Damage“) und Matt Frewer (TV´s „Max Headroom“), weisen beide Schauspieler allerdings leichte (spür- und erkennbare) Probleme mit der Gegebenheit auf, dass sie fast all ihre Dialoge improvisieren mussten – denn auch bei diesem Film hier verzichtete Uwe, genauso wie bei „Stoic“ und (zumindest in Teilen) „Tunnel Rats“ zuvor, auf ein umfassend ausgearbeitetes Skript, um bestimmten Augenblicken einen „unverfälschter“ anmutenden Eindruck zu verleihen. Abgesehen von den weitestgehend sorgsam durchgeplanten Action-Sequenzen, gab Boll den Akteuren in seinem Treatment nur ein grobes inhaltliches Fundament der angedachten Unterhaltungen vor, worauf es dann an ihnen lag, dieses während des Drehs „auszufüllen“ – was vorliegend (sporadisch) aber nicht ganz optimal funktioniert hat und demnach insgesamt ein eher zweischneidiges Schwert markiert. Per se ist halt nicht jeder für das Meistern jener fordernden Aufgabe geschaffen...

Schon bevor Bill zu seiner Tat aufbricht, was im Übrigen nach rund 30 Minuten geschieht, springt der Film immer wieder (in Form kurzer „Flash-Forwards“) hin zu dem im Folgenden ausbrechenden Chaos und Sterben – was unweigerlich eine „unbequeme Anspannung“ generiert, da der Zuschauer auf diese Weise (bereits vorab) eine anschauliche Vorstellung davon gewinnt, worauf der Einstieg bzw. Plot irgendwann hinauslaufen wird. Entsprechend überschattet ein ungemütliches Gefühl fortan jede gebotene Szene, da Bill für einen (rasch) quasi zum Äquivalent einer „tickende Zeitbombe“ avanciert. Welche der präsentierten Figuren werden von ihm wohl als Opfer auserwählt? Inwieweit tragen ihre Handlungen und Anschauungen zu seinem unbegreiflichen Entschluss bei? Wie ist die Freundschaft zwischen ihm und Evan einzuschätzen – und welche Rolle bzw. Position nimmt der eigentlich bei all dem ein? Achtbar dargestellt von Shaun Sipos („Lost Boys: the Tribe“), schimpft jener ständig auf den Zustand der Gesellschaft, beklagt sich über Topics wie Umweltzerstörung und vertritt kontroverse politische Ansichten. Er sieht gut aus und ist gewiss kein uncharismatischer Redner – kann aber nie konkrete Lösungsansätze für seine zur Sprache gebrachten Probleme nennen. „All talk, no action“ bringt es Bill auf den Punkt, der seinem Kumpel in Gestalt seines Vorhabens eventuell nur imponieren oder zu größerer Anerkennung (weit über dessen Video-Podcasts hinaus) verhelfen will – ob das wirklich so ist, verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht. Bill nimmt keine Drogen, hört keine „Heavy Metal“-Musik, schaut sich keine Gewaltvideos an und zockt keine „Killerspiele“ – bewusst hat Uwe auf die Einbindung derartiger „Klischees“ verzichtet. Höchstens aufgebrachte, überwiegend radikale Ansichten vertretende Medien-Stimmen, welche er u.a. per Radio, Fernsehen oder World-Wide-Web vernimmt, scheinen ihn (jeweils mehr oder minder stark) zu beeinflussen...

Unruhig verfolgt das Publikum den Twen bei seinen Vorbereitungen – wie er Gewichte stemmt, auf seinen Sandsack eindrischt, Einzelheiten des Plans noch einmal im Kopf durchgeht, Drähte verarbeitet, Ausdrucke erstellt, seine beschafften Waffen überprüft sowie auf dem Versandweg erworbene Metallplatten (als Panzerung) an seinen Kampfanzug montiert. Zügig wird einem klar, dass er alles akribisch durchkonzipiert hat – u.a. kommen dabei mehrere Fahrzeuge zum Einsatz, und als erstes Ziel wird die lokale Polizeiwache ins Visier genommen, welche er mit Hilfe eines ferngesteuerten Vans voller Sprengstoff „ausschaltet“, um im weiteren Verlauf seitens der Gesetzeshüter möglichst wenig Gegenwehr zu erhalten. Hier übertreibt es Boll allerdings leicht – denn leider hat er die an sich sehr anständig arrangierte Explosion überdies um eine mit CGIs angereicherte Einstellung des kompletten Ausmaßes ihrer Zerstörungskraft ergänzt (inklusive Autos, die von der Druckwelle wie Spielzeug durch die Luft geworfen werden), was einfach „etwas zuviel des Guten“ ist. Zum Glück bleibt dies jedoch der alleinige „Schnitzer” dieser Art. Als Bill kurz darauf im Ortskern aus seinem Wagen steigt, eröffnet er sogleich wahllos das Feuer auf jeden Anwesenden: Ein blutiges Chaos bricht aus, welches Uwe und sein Stamm-Cinematographer Mathias Neumann („In the Name of the King“) in genauso harte wie schonungslose Bilder gekleidet haben, die allerdings (u.a. dank des Verzichts auf unnötige Großaufnahmen und explizite Gore-Zusätze) nie ins Geschmacklose abgleiten, sondern stets auf einem „realistischen Level“ verbleiben – was aber natürlich kein bisschen an ihrer erschütternden Beschaffenheit ändert. Ein Szenario wie das vorliegende habe ich bislang in noch keinem Film zu Gesicht bekommen – und nach Tragödien wie in Dunblane, Baku, Winnenden, Erfurt, Littlton oder auf dem „Virginia Tech“-Campus hätte ich (ehrlich gesagt) auch nicht mehr ernsthaft damit gerechnet...

Obwohl es sich bei „Rampage“ um keine Spiele-Verfilmung handelt (mit dem gleichnamigen 1996er Arcade-Game hat der Streifen nichts zutun), sind vereinzelte Einflüsse jenes Mediums dennoch auszumachen. Gelegentlich bleibt die Kamera ausschließlich auf das (durch Helm und Schutzbrille weitestgehend verborgene) Gesicht Bills gerichtet – bildet so quasi eine „umgekehrte Ego-Perspektive“: Man sieht seine Blicke, hört sein Herzschlag und schweres Atmen, vernimmt (gedämpft) die Schreie und Schüsse in seiner Umgebung – ein überaus inspirierter inszenatorischer Einfall. Unterlegt mit einem energischen Score Jessica de Rooijs („Far Cry”) sowie angepasst geschnitten von Thomas Sabinsky („the Gray Matter“), dient das von Neumann in dieser Phase prominent verwendete Stilmittel der „Shaky-Cam“ nicht nur als eine Veranschaulichung des erlebten Adrenalinrauschs des Täters, sondern unterstreicht das angestrebte „authentisch-rohe Feeling“ des Gesamtwerks gleichermaßen vortrefflich – ebenso wie die Dynamik und angrenzende Unüberschaubarkeit der über die Kleinstadt und ihre Anwohner hereinbrechenden Situation. Zügigen Tempos wechselt das Geschehen von einem grausamen Set-Piece zum nächsten – jedoch immer wieder unterbrochen von ruhigeren Momenten, die einem aber nie eine echte „Verschnaufpause“ zwischen den Gewaltspitzen zugestehen, schlichtweg weil man in ihnen (vor lauter Anspannung) umso stärker die Luft anhält: Zum einen beziehe ich mich da auf einen „Zwischenstopp“ Bills in einem Schönheits-Salon, in welchem er sich kurz ausruht, während mehrere Frauen (unter ihnen Katharine „Ginger Snaps“ Isabelle) nur wenige Meter entfernt verängstigt in der Ecke kauern, zum anderen auf sein Betreten eines Bingo-Saals, in dem sich zig Rentner ihre Zeit vertreiben – und das derart vertieft, dass sie ihn gar nicht wahrnehmen, wie er (in voller Kampfmontur, wohlgemerkt) zwischen ihnen durch die Reihen schreitet. Das Genialste an dieser Szene ist allerdings, dass jene Leute keine gecasteten Statisten waren sowie überhaupt nicht darüber informiert wurden, dass „um sie herum“ gerade ein Film gedreht wird – umso deutlicher sprechen ihre Reaktionen (bzw. das Ausbleiben dieser) mehr als tausend Worte...

Nicht ungeschickt spielt Boll mit den Erwartungen und Empfindungen des Publikums – was sowohl die inhaltliche Vorhersehbarkeit minimiert als auch einzelnen Zuschauern (sofern sie denn dazu fähig sind) in bestimmten Bereichen eine gewisse Reflexions-Möglichkeit offeriert. Persönlich blieben mir zwei heftige Augenblicke herausragend in Erinnerung, primär weil in ihnen hilflose Frauen zu Opfern werden: Wer das zur Schau gestellte (ganz grundsätzlich) ernsthaft irgendwie als „cool“ oder so ansieht, der sollte ruhig mal etwas über sich selbst nachdenken oder gar ein professionelles Gespräch in Erwägung ziehen. Leicht wird es einem in der Hinsicht aber nicht gerade gemacht, denn insbesondere im letzten Drittel beweist uns Uwe noch anschaulich seine Qualitäten als Action-Regisseur, nämlich als Bill am Stadtrand auf einige herbeigeeilte Polizeikräfte (u.a. Michael „Streets of Fire“ Paré) trifft – komplett mit Elementen wie einer Auto-Verfolgungsjagd und wuchtigen Explosionen in Zeitlupe, die sich jeweils echt sehen lassen können. Innerhalb der Verlaufsentfaltung werden aufmerksame Betrachter auch zunehmend zu merken beginnen, dass Bill´s Motive noch weit über Wut und Unzufriedenheit hinausreichen: Auf clevere Weise steuert der Film einen interessanten „Twist“ am Ende an, der einen alles zuvor präsentierte plötzlich aus einer ganz anderen Sicht sehen (und hinterfragen) lässt sowie erst dann die eigentliche Botschaft des Werks preisgibt – klasse Sache! Leider schiebt Boll unmittelbar vor den Schluss-Credits noch eine „Video-Botschaft“ Bills nach, die tendenziell eher überflüssig sowie zudem nicht umfassend optimal mit den vorherigen Erkenntnissen und Beweggründen abgestimmt anmutet...

In der Hauptrolle liefert Brendan Fletcher („Tideland“) eine überzeugende Performance ab, für welche ihm auf jeden Fall Lob gebührt: Er meistert die Gespräche im Kreis der Familie ebenso prima wie die an den Tag gelegte Kaltblütigkeit beim Ausführen seines Plans. Bill ist einer dieser Personen, die im Alltag weder von ihrer äußeren Erscheinung her noch durch ihr generelles Auftreten und Verhalten anderen Gegenüber aus der Masse herausragen: Im Prinzip ist er „einer aus unserer Mitte“ – hält seine unscheinbare Schrägstrich „normale“ Fassade (selbst Evan gegenüber) stets intakt. Es ist allerdings schwer, einen echten „Zugang“ zu seiner Figur zu finden: Einerseits ist er einem nicht sympathisch genug, um in einen „kritischen Zwiespalt“ in der Hinsicht zu geraten, auf der anderen Seite bemüht sich Boll redlich, ihn (simultan) nie zu einem „restlos abstoßenden Monster“ verkommen zu lassen – und das nicht unerfolgreich. Die zwei betreffenden Tage durchleben wir rein aus seiner Perspektive, indem wir ausschließlich ihn entlang des Weges begleiten – im Unterschied etwa zu „Falling Down“, wo es ja beispielsweise noch den sich um den von Robert Duvall gespielten Polizisten rankenden Plot-Strang gibt. Dennoch misslingt dem Film ausgerechnet bei der Charakterisierung Bills ein Ausschöpfen seines Potentials am auffälligsten: Auf psychologischer Ebene verbleiben seine Beweggründe zu oberflächlich und sind (in sich) mitunter auch nicht ganz schlüssig – unterm Strich passen die einzelnen Fragmente nicht optimal aneinander. Zu grob und weit gefächert sind die von Boll in diesen Belangen vorgebrachten Einflüsse, Angaben, Verweise und Ansatzpunkte, welche von diversen Frust-Ursachen über Kapitalismus-Gedanken und nihilistischen Ausprägungen bis hin zu extremen rechts- und links-gerichteten politischen Ansichten reichen – fokussierte bzw. substanzielle Gesellschaftskritik sieht anders aus. Schade, denn mit einigen gezielt verfassten Dialogzeilen hätte man da durchaus eine klarere Spur schaffen können. Hinzu kommen noch vereinzelte (aber nur minder schwere) Unzulänglichkeiten in anderen Bereichen der Produktion – doch für ihre Realisierung in dieser kompromisslosen Form sowie die alles in allem anständige Qualität des Ergebnisses muss man Boll, der sich in den vergangenen Jahren als Filmemacher zunehmend (wenn auch nur in kleinen Schritten) verbessert hat, definitiv ein achtbares Maß an Anerkennung zugestehen…

Fazit: Obgleich nicht frei von inhaltlichen und konzeptionellen Schwächen sowie unabhängig der bestürzenden Thematik an sich, präsentiert uns Dr. Uwe Boll mit „Rampage“ seine durchweg packende und gar „unterhaltsam“ mitzuerlebende Version einer Geschichte, wie sie traurigerweise ja alle Jahre wieder durchaus mal in der Realität vorkommt: Mit merklicher Wut im Bauch umgesetzt sowie vor dem Hintergrund einer aus der Bahn geratenen Gesellschaft angesiedelt, entpuppt sich das Ergebnis als ein brutaler, ungemütlicher und fern von subtiler dramatischer Action-Thriller, der in erster Linie aufgrund seines ungeschliffenen Inszenierungsstils einen „annähernd authentischen“ Eindruck erzeugt, gelegentlich einen gelungenen (unaufdringlich eingeflochtenen) bitter-bösen Sinn für Humor durchblitzen lässt, sporadisch schockiert, ohne dabei aber je ins Geschmacklose abzugleiten, sowie überdies auch so einige überraschend clevere Ideen, Beobachtungen und Twists vorzuweisen vermag…

starke „7 von 10“


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