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Rampage - Rache ist unbarmherzig (2009)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 19.03.2012, seitdem 364 Mal gelesen



Mein erster Boll...16.03.2012

Was hat man hier nicht schon alles über den Ausstoß des begnadeten Regisseurs Uwe Boll lesen dürfen...egal, was der Mann auf die Leinwand bringt, es scheint rundum dummes und schlechtes Kino zu sein, insbesondere oft an Spieleverfilmungen angelehnt. Naja, man muß ja auch nicht alles gucken, was so auf dem Markt ist. Und nun also Rampage, mein erster Kontakt zum Werk des "Wunderkindes"...den ähnlich gelagerten Falling Down habe ich gern gesehen, die Story hier versprach ähnliches, nur in konzentrierter Darreichung, also war ich gespannt - und darf konstatieren, daß dieser Film gelungen ist, indes nur wenigen Menschen gefallen wird, allerdings nicht wegen der technischen Ausführung, denn diese ist tatsächlich weitgehend in Ordnung.

Soweit, so Schachtelsatz. Paßt nicht zum Wesen des Films, also weg mit der Hypotaxe, hin zur Parataxe. Wir sehen Bill, einen jungen Mann. Bill lebt noch bei seinen Eltern. Er scheint nicht zufrieden. Er arbeitet als Mechaniker. Trainiert viel allein daheim. Hat eine recht niedrige Toleranzschwelle. So vergehen die Tage...die Kamara ist immer nahe dran und wackelt. Eines Tages zieht Bill einen selbstgebastelten Körperschutz an, bewaffnet sich und fährt in die Stadt. Was nun folgt, ist schwer auszuhalten, denn wir folgen Bill, der wahllos Menschen tötet. Viele. Ohne Zaudern. Mit einem Plan im Hinterkopf...und der ist nahe dran an Ocean's Eleven.

Darstellerisch ist hier nur Brendan Fletcher zu erwähnen, der allerdings den langsam austickenden Bill in recht bedrohlicher Weise gibt. Insgesamt aber geht es hier weniger um gutes Schauspiel als vielmehr um die Frage, wieweit man dergleichen, was hier geschieht, in dieser schonungslosen Form auf die Leinwand bringen darf. Kritik am Vorgehen Bills fehlt, ebenso eine gewisse Zurückhaltung, statt dessen hält Boll voll drauf, gerne auch mal in Zeitlupe. Doch Amoklauf bleibt Amoklauf, da ist halt nix mit nett sein oder verschonen. Gerade deswegen funktioniert dieser Streifen auch ganz ordentlich, leider gibt es ein, zwei ärgerliche Drehbuchlöcher wie die fehlende Polizeimacht oder entsprechendes Presseaufgebot. Schwieriges Thema, darf man zusammenfassend feststellen, ordentlich und ohne jegliche Verschämtheit oder Zurückhaltung abgebildet...kann man gucken, hat aber seine Probleme, vom Thema her...8/10.


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