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Hybrid (2010)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 5 / 10)
eingetragen am 11.01.2017, seitdem 112 Mal gelesen



Manchmal schießen sich die Fans auf einen Film ein, der kann es dann keinem recht machen. Der wird bis in die tiefste Hölle verdamt, ist einfach nur scheiße, konnte nix, hätte nie gedreht werden dürfen.
Bisweilen sind diese Filme wirklich Kacke, manchmal übertreiben die Fans aber auch nur, wenn sich der Film in qualitativ viel besserer Begleitung befindet.

„Hybrid“ war einer dieser Filme, sicherlich DER Verlierer des Fantasy-Film-Festes 2010/11, wo er passenderweise nur Dellen abbekam.
Dabei hat es schon wesentlich beklopptere Prämissen gegeben, selbst im unterrepräsentierten Subgenre der „possessed cars“!
Hier haben wir es also mit einem Alien in Autoform zu tun, das nachts durch L.A. kachelt, sein Modell nach Belieben ändern kann und so Opfer in die Fahrgastzelle lockt, wo sie dann eingeschlosssen und verdaut werden.
Weil das Viech jedoch bei einem Unfall stark beschädigt wird, schleppt man es in eine Reperaturgarage, wo es über das Wochenende gelagert werden soll. Denn das fast hermetisch abgeschlossene Gebäude soll renoviert werden und die Nachtschicht sammelt schon die restlichen Vehikel zusammen.

Ach ja, als wäre das noch nicht genug, besteht die Besatzung auch noch aus tumben Bastlern, einer rotzigen Schreibkraft, einem arschigen Chef, einem netten Jungmann und der patenten Mechanikerin, die es noch nicht geschafft hat, ihren faulen Freund aus ihrer Wohnung zu werfen.
Tja, man macht die Türen zu, das „Auto“ regeneriert sich und dann kann es im Parkhaus auch schon richtig losgehen.
Das ist jetzt nicht gerade intellektuell, aber passabel in der Tradition carpenterscher Werke, wo eine Gruppe von Figuren von einer äußeren bzw. inneren Bedrohung belagert wird. Mit minimaler Laufzeit von 86 Minuten kommt es zu wenig Löchern im Plot und abgesehen von den Klischeecharakteren kann man den Film zur Pizza ohne weiteres goutieren.
Wo es wirklich hapert – gerade auch für Fans – ist bei den deutlich als solche erkennbaren Computereffekten, die vor allem dann billig ausschauen, wo sie überzeugen müssten, nämlich als das Alien im Kofferraum endlich für alle ersichtlich wird.

Tatsächlich hat der Film eine akzeptable Spannungskurve, gehen sein Plot-Schrott wunderbar todernst an und kommt mit einigen bösen Überraschungen um die Ecke, inclusive des erwartbaren Schlußgags.
Die meisten Untoten-Filme kommen mit weniger Plot aus und werden dennoch geliebt, „Hybrid“ genügt zumindest für die heimische Mitternachts-Matinee! (5/10)


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