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Phantom Raiders - Tod dem schwarzen Skorpion (1988)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 5 / 10)
eingetragen am 18.08.2007, seitdem 617 Mal gelesen



Einer der unzähligen Dschungel-/Sondereinsatzkommando-Filme der 80er, selbstredend low-budget. Im Vietnamesischen Dschungel bildet ein abtrünniger Special-Forces-Offizier Terroristen aus. Miles O’Keefe wird beauftragt, diesen Mann unschädlich zu machen. Das ist eigentlich schon die ganze Handlung des Films. Die Einleitung ist relativ lang, dann wird ein Team mit Miles O'Keefe als Anführer zusammengestellt, das den Offizier eliminieren soll. O’Keefe heuert drei Vietnam-Veteranen an, die ein kümmerliches Dasein fristen. Dazu kommt noch der Sohn des abtrünnigen Offiziers, der natürlich seinem Vaterland einen Dienst erweisen will usw. So besteht das „Dreckige Dutzend“ dann nur aus 5 Männern. 3 der Mitglieder des Teams (die Vietnam-Veteranen) müssen erstmal wieder fit gemacht werden für den Kampfeinsatz. Das zieht längere, aber nicht ZU lange Trainingsszenen nach sich. Das besondere dabei: Es sind Einflüsse des Ninjistu zu vermerken, so wird etwa mit Wurfsternen trainiert oder mit Seilen, an deren Ende sich eine Metallkugel befindet, die wohl das Genick des Gegners bricht. Ein bisschen Ninja-Flair bietet der Film also durchaus.

Die eigentliche Mission nimmt nur etwas mehr als die zweite Hälfte des Films ein. Gelegentlich kommt sogar etwas Spannung auf, dennoch ist diese zweite Hälfte eigentlich ein eintöniges Dauergeballer, in dem die Vietcong, meist immer 2-5, manchmal auch größere Gruppen, in immer neuen Variationen erschossen, mit Wurfsternen, mit bloßen Händen oder dem Seil mit der Metallkugel gekillt werden. Die Umgebung variiert immer etwas, ebenso die Kameraperspektive und der Schnitt, aber der Grundaufbau der Szenen bleibt nahezu immer gleich. Gelegentlich, um das Ganze aufzulockern, werden Handgranaten geworfen, Bazookas oder auf Autos montierte Raketenwerfer abgefeuert. Letzenendes ist das aber, wie gesagt, eine recht eintönige Angelegenheit. Es gibt keine wirklichen Höhepunkte und schon gar keine irgendwie geartete Dramaturgie.

Eine Steigerung zum Ende hin ist allenfalls minimal, von einem wirklichen Showdown kann überhaupt keine Rede sein.
Gefallen hat mir allerdings, dass der Film ganz gut strukturiert ist. Erst die Einleitung, die dem Zuschauer vermittelt, wo hier die Bedrohung liegt. Dann der Auftrag für O’Keefe, kleiner Abstecher in den Background der Vietnam-Veteranen. Es folgen die Trainingsszenen und schließlich die eigentliche Mission. Fazit: Für den Action-Vielfraß und/oder Liebhaber von Dschungel- und Söldneraction auf jeden Fall ein gefundenes Fressen, wenn auch kein Festmahl, für alle anderen wohl nur das, was der Hund zu fressen bekommt. :)


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