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White Tiger (1996)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 21.10.2004, seitdem 607 Mal gelesen



White Tiger stammt noch aus der Erfolgreichsten Zeit des Sympathischen Engländers Gary Daniels und ist einer seiner aufwendigsten Filme.

Die Story(von Asien Experten Bey Logan) bietet natürlich nicht wirklich große Innovationen, erzählt seine Rachestory aber unterhaltsam und ohne Langeweile. Es wird sogar versucht einige Plottwists unterzubringen, die einem natürlich, als erfahrenen Filmschauer, nicht wirklich überraschen.

Dafür liegt der Rest des Filmes doch einiges über den normalen B-Standard. Das beginnt mit der Inszenierung von Richard Martin(„Wounded“, „Air Bud 2“), dem man anmerkt mehr auf dem Kasten zu haben als einige seiner Kollegen. Ob es nun an der Führung der Schauspieler liegt, den Kameraeinstellungen oder den Actionszenen, alles nähert sich dem A-Film an und hebt „White Tiger“ doch von ähnlichen Filmen seiner Zunft ab. Gary Daniels, sicherlich kein Super Darsteller, steht wesentlich besser da als in seinen letzteren und schwächeren Filmen und Cary-Hiroyuki Tagawa spult natürlich locker seine Bad Guy Rolle hinunter, die er schon zu genüge spielen durfte. Aber wie immer überzeugt er und es macht Spaß ihn dabei zuzusehen. Auch die Nebendarsteller können mit Julia Nickson(„Rambo 2“, „Double Dragon“), George Chung(„High Voltage“) und Matt Craven („Final Cut“, „Timeline“) gefallen.

Entscheidend bei solch einem Film ist natürlich die Action. Diese durchzieht ständig den Film. Zwar sind die Szenen oftmals kurz gehalten, aber dafür gut und häufig im Film verteilt. Dabei wird immer gelungen zwischen Martial Arts und Shoot Outs gewechselt. Sind die Ballereien oftmals in Zeitlupe und einigermaßen blutig, fällt bei den Kampfszenen doch der Realismus auf. Das Spiegelt sich zum Beispiel in Low Kicks und Griffen wieder und nicht in übertriebenen Techniken und Kombinationen. Trotz allem zeigt Daniels natürlich sein Können.

Zum positiven Gesamtbild fügt sich wie gesagt die aufwendige Produktion mit ein. So gibt es Szenen aus mehreren Kamerawinkeln, einige Hubschraubershoots, nette Locations und Ausstattungen, sowie in einer Discoszene viele Statisten. Bei der Action gesellen sich dann noch schön aussehende Explosionen dazu. Highlight natürlich im Finale, das in die Luft Jagen eines Frachters.

Fazit:

Einer der besten und aufwendigsten Gary Daniels Filme, dem der Aufwand und die gelungene Regie, sowie die vielen kurzen Actionszenen sehr gut tun. Damit stößt „White Tiger“ in die höheren Ränge des B-Filmes. Für Actionfreunde allemal ein Pflichttitel.

8/10 (B-Punkte)


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