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Buried - Lebend begraben (2010)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 5 / 10)
eingetragen am 12.04.2011, seitdem 835 Mal gelesen



Die Story sollte hinlänglich bekannt sein und ist ja auch bewusst einfach gehalten. Das sollte ein Vorteil für den Film sein, ebenso der Neuigkeitsfaktor da sich noch niemand gänzlich auf 90 Minuten nur in einem Sarg spielend eingelassen hat.

Für mich - wie für viele - ist dieser Versuch leider künstlerisch an seinen hochgesetzten Erwartungen gescheitert. Wahrscheinlich ist es einfach nicht machbar mit unseren heutigen Sehgewohnheiten ein solches Szenario auf hohem Spannungsniveau zu halten. Dies ist sicher auch individuell zu sehen und bestimmt wird sich der ein oder andere Klaustrophob gut unterhalten haben. Aber oft poltert es nur im Sarg im Dunkeln und es dauert gefühlte 10 Minuten bis er sich einmal im Sarg umgedreht hat, alles in Echtzeit. Die Geduld und Leidensfähigkeits-Sympathie des Zuschauers wird hier über die Maßen strapaziert.

Die oft langen nur dunklen Passagen mit Funzellicht oder defekter Taschenlampe sind nach dem x-ten Mal einfach langatmig und vorhersehbar. Man wünscht dass es bald vorbei ist. Dazu gesellt sich ein sehr nerviges und teils wirklich sehr unkluges, die Umstände verschlimmerndes Verhalten in bezug auf die ihm zu Verfügung stehenden knappen Ressourcen wie Licht, Handy, Flüssigkeit usw. Das berühmte Fehlverhalten der Protagonisten in diesem Genre wird hier auch oft benutzt um diverse Probleme überhaupt erst zu haben.

Sicherlich ist in solch einer Notlage das ein oder andere Fehlverhalten zu entschuldigen und man weiss nicht wie man selbst reagiert hätte. Aber die immer wieder gleich ablaufenden Telefonate mit der Aussenwelt tragen bald auch zum Langweiligkeitsfaktor bei und selbst die Verzweiflung kommt nicht authentisch rüber, was aber auch an der deutschen Sychronisation liegen kann.

Deutlich gewonnen hat der Film durch das hier nicht verratene radikale Ende. Dafür muss man ihn schon fast wieder gern haben...aber die o.g. Punkte überwiegen und so kann ich leider nur eine durchschnittliche Note geben. Sicher sollte man den Film gesehen haben aufgrund seiner Einzigartigkeit, aber mit sehr hohen Erwartungen wird man sicher enttäuscht sein.

5/10


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