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A-Team - Der Film, Das (2010)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 06.03.2012, seitdem 341 Mal gelesen



Mit viel Krawall...03.03.2012

Die dem Film zugrunde liegende Fernsehserie habe ich nie gesehen, ich oute mich dadurch gerne als Banause. Aber es tut auch nicht not, um den Film zu genie√üen, der sich als knallbunte Packung mit viel - an manchen Stellen leider zu viel - Krawall entpuppt. Liam Neeson als Anf√ľhrer der Viererbande, um deren Auftr√§ge es hier geht, hat ja bereits im Jahr 2008 bei dem gro√üartigen 96 Hours unter Beweis gestellt, da√ü er nicht nur als Charaktermime etwas taugt. Auch hier darf er wieder kraftvoll zuschlagen, wenngleich es ihm doch eher darum geht, im Hintergrund den perfekten Plan zu ersinnen und sich an dessen Ausf√ľhrung zu erfreuen.

Vier Freunde sollt ihr sein...beim Milit√§r, in einer Einheit. Als es darum geht, das Pl√ľndern von Dollardruckplatten im Irak zu verhindern, ist das Team an vorderster Front dabei. Doch leider klappt zwar der Plan, aber die Rechnung wurde nicht mit betr√ľgerischen Hinterm√§nnern beim Milit√§r und CIA gemacht. Ab ins Gef√§ngnis! Nicht √ľber Los! Doch wenn die Ehre in Gefahr ist, kann man derlei nicht hinnehmen, bricht aus dem Gef√§ngnis aus, versammelt sein Team und stellt die Fronten klar. Leider versemmelt die Regie den gro√üen Showdown zuungunsten von als solchen nur zu deutlich erkennbaren Computertricks, was dem Film im Finale einiges an Charme kostet.

Denn zuvor wurde man bestens unterhalten, auch wenn an der einen oder anderen Stelle statt Realismus blanke Unwahrscheinlichkeit das Zepter in die Hand nimmt. Doch es gibt genug Machismo, um zwei Filme zu f√ľllen, insbesondere in der von Bradley Cooper verk√∂rperten Frauenheldenfigur. Ganz nett anzusehen auch Jessica Biel, wenngleich ihre Rolle in gewisser Weise √ľberfl√ľssig ist. Aber was soll's, der Film ist ein reines Unterhaltungsprodukt, als solches funktioniert er auch bis zur Schlu√üviertelstunde bestens. Wahrscheinlich h√§tte ein handwerklich versierterer Regisseur sich auf handgemachte Effekte verlassen, und m√∂glicherweise auch auf hektische Schnitte verzichtet, die unseligerweise immer noch in Mode sind und die √úbersicht beim Faustkampf unm√∂glich machen...aber dann w√§re auch Blut geflossen, die Zielgruppe eine andere gewesen statt der momentan dauerhaft avisierten Jugend....8/10.


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