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Cabin in the Woods, The (2012)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 14.04.2013, seitdem 284 Mal gelesen



Wer sich bei 'The Cabin in the Woods' an den üblichen 'Hütten-Horror' erinnert, wird sich nach Ablauf der 95 minütigen Spielzeit verwundert die Augen reiben und eine Frage stellen: Warum hat es das bislang noch nicht gegeben?

Ich selbst bin nicht wirklich ein Fan des besagten 'Hütten-Genres', aber dieser Film ist für mich einer der überraschendsten und deshalb auch überragendsten Horrorfilme der letzten Jahrzehnte - auch wenn er 'nur' FSK 16 ist und somit nicht die übliche Blutorgie auf die Leinwand bringt.

Die Schauspieler sind in diesem Film somit auch nur Nebensache. Es geht den Drehbuchschreibern und Regisseuren Drew Goddard und Joss Whedon um viel mehr - nämlich das große Ganze eines Horrorfilms. Und so möchte ich hier auch nur einige wenige Worte zur Cast loswerden: Alle sind bemüht und liefern solide Leistungen ab. Aber es wäre für den Film meiner Meinung nach auch fatal gewesen, wenn ein richtiger Star (Sigourney Weaver in der Schluss-Szene einmal ausgenommen) mitgespielt hätte.

Drew Goddarf und Joss Whedon merkt man die Liebe zum Horrorfilm wirklch an. Alle Figuren passen einfach wunderbar in das Genre - bis hin zu den Redkneck-Zombies. Das absolute Highlight ist aber die Tatsache, dass (Achtung Spoiler!!!) die Jugendlichen quasi unter Aufsicht von Wissenschaftlern hingemetzelt werden. Dieser Gesichtspunkt ist neu und führt dazu, dass 'The Cabin in the Woods' sich angenehm vom Einheitsbrei abhebt.

Auch die Tatsache, dass sich die Jugendlichen ihr Schicksal selbst aussuchen (Redkneck-Zombies, 'normale' Zombies, Wassermänner, Gnome, etc.) war neu. Und wie die einzelnen Vollstrecker dann visuell umgesetzt wurden, ist einfach phänomenal.

Gefreut hat mich der Auftritt von Sigourney Weaver als 'Director' am Ende des Films. Sie gibt dann auch die Aufklärung über das warum und weshalb, was - wie oben bereits erwähnt - zu einem wirklich überraschenden, aber auch stringenten Ende des Films führt.

Während es zu Beginn ein wenig dauert, bis der Film aufnimmt, wird der Zuschauer dann auf eine Achterbahnfahrt mitgenommen, aus der es kein Entkommen mehr gibt. Besonders hervorheben möchte ich die wahre Splatter-Orgie am Ende des Films, die zwar vor Blut nur so strotzt, jedoch auf Großaufnahmen weitestgehende verzichtet. Aber manchmal ist weniger wirklich mehr.

8/10.


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