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Road to Perdition (2002)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 9 / 10)
eingetragen am 09.09.2002, seitdem 852 Mal gelesen



Ich hab es heute geschafft ihn mir anzugucken und muss sagen, das ich selten 8.60 € so gut angelegt habe! Ein Meisterwerk ist es nicht, noch nicht! Auch der "Der Pate" hat mal klein angefangen (Spielte am Startwochenende gerade mal $229,932 ein) reifte aber mit der Zeit zu einem Meilenstein der Filmgeschichte. Ob es mit Road to Perdition ähnlich laufen wird mag ich nicht vorher zu sagen. Aber Fakt ist es das dieser Film das Potenzial dazu hat.
Er ist Meisterhaft inszeniert von Sam Mendes und seinem Kameramann Conrad L. Hall, welche ja schon für American Beauty beide mit einem Goldjungen ausgezeichnet wurden. Beide liefern hier hervorragendes ab. Ich hab vorher keinen Film gesehen, bei dem alleine das Spiel mit Licht und Dunkelheit so beeindruckend wirkte. Besonders die Straßenschießerei ist für mich eine Szene die ich ohne zu Übertreiben auf eine Stufe Stelle mit anderen Szenen wie:
Den Hubschrauberangriff aus "Apocalypse Now", dem Finalen Duell zwischen Henry Fonda & Charles Bronsen in "Spiel mir das Lied vom Tod" & sogar mit dem Ende von "2001 - Odysse im Weltraum".
Alles sind Szenen, an die sich jeder wahre Filmfan erinnert.
Aber im Gegensatz zu manch anderem Film, ist diese eine herrausragende Szene nicht das Highlight des Filmes. Sondern nur eine Szene die im Zusammenhang des ganzen Filmes nur ein Aufhänger ist zu einem Finale ist das eigentlich nicht wirklich eines ist. Und es auch nicht sein muss/will. Einem Finale das den ganzen Film zu einem zwar vorhersehbaren aber trotzdem entlastendem Ende führt. Und ihn damit abrundet und natürlicherweise auchdie moralische Gesetzmäßigkeit gegenüber dem Zuschauer aufstellt.
Nun zu den Schauspielern. Road to Perdition ist trotz einiger Zweifel im vornherein mit Tom Hanks brilliant Besetzt. Er schafft es Kaltblütig zu wirken wenn er muss, aber auch sympatisch rüberzukommen wenn er kann. Das einzige was ich Schade fand ist die Besetzung der Nebenrolle von Connor Rooney. Ich hätte als fiesen Sohnemann von Paul Newman anstatt des blassbleibenden Daniel Craig lieber jemaden genommen wie Joaquin Phoenix oder Christian Bale. Leute denen die Fiesheit gerade zu aus dem Gesicht springt, die den Raum mit Arroganz und Hochmut nur so überfluten. Aber naja Paul Newman macht dieses mit seiner Irischen Variante von Don Corleone mehr als wett. Er wirkt in jeder Szene Zwiegespalten zwischen der Wahl für wen er sich entscheiden wird. Leiblicher Sohn oder Ziehsohn. Er weiß das egal wie er sich entscheidet einer von beiden ihn früher oder später töten wird.
Ganz gut gefallen hat mir auch Jude Law als leicht perversen Auftragskiller Maguire. Er wirkt abgedreht ohne durchgedreht zu wirken. Leicht konfus ohne dabei seine Professionalität außer Acht zu lassen. Ebenfalls gut gefallen hat mir Tyler Hoechlin als Micheal Sullivan Jr.. Er wirkt manchmal ein bisschen bockig, liefert aber eine solide Leistung ab, mit der er sich auf jedenfall weiterempfiehlt
.
Fazit:
Auf jeden Fall ein Kinohighlight des Jahres! Wer Zeit, Geld & Lust hat 2 Stunden überragendes Kinoerlebnis mit zu erleben, dem sei dieser Film ans Herz gelegt.
Note 9+/10


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