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Road to Perdition (2002)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 20.09.2002, seitdem 436 Mal gelesen



Mal wieder was neues von "Lauf Forrest, Lauf!" - Tom Hanks.

Da ich Filme, welche in den 30er (bzw 20ern)Jahren während der Prohibition in den Usa spielen sehr mag, habe ich mir einiges versprochen von diesem Film. Die Besetzung mit Tom Hanks und Paul Newman lies schliesslich auch einiges verheissen.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Atmosphäre von Chicago, dieser damals (wie heute auch noch, aber anders) irgendwie sehr rauhen Gegend wurde gut eingefangen. Fast jedermann, mit dem unser Hauptdarsteller Kontakt hat oder der sonstwie in dem Film vorkommt, hängt entweder "mit drin", also ist ein Bestandteil dieser mafiosen Familie oder ist sonstwie kriminell oder korrupt. Somit kann man sich als Zuschauer, nicht auch dank der schönen passenden Musik, diversen Kleidungsassesoires und anderen Details gut in diese Zeit hineinversetzen. Wenn man in die Machenschaften der "Familie" verwickelt ist, hat man nur 2 Alternativen, sein eigenes zukünftiges Leben betreffend: Entweder man zieht mit bis zum Schluss oder stirbt....oder man sagt dem Ganzen den Kampf an wie Tom Hanks.

Die "Bräuche" innerhalb des Clans, die hier mit Schlagwörtern wie Ehre, Loyalität und Mut beschrieben werden sind streng und manchmal sogar sehr grausam.
So wird Mike Dullivans (Tom Hanks) Frau und eines seiner Kinder aufgrund der eventuellen Gefährlichkeit seines anderen Sohnes (für die Familie) ermordet. Er selbst und der andere Junge (Michael) sollen ebenfalls dran glauben. Das alles nur weil Michael versehentlich einen Mord seines Dads und eines Komplizen an einem Abtrünigen beobachtet. Es kommt wie es kommen muss: Dullivan und Michael nehmen reissaus und kehren in Form eines blutigen Rachefeldzugs zurück.

Man kann sehr gut mit Dullivan mitleiden und steht als Zuschauer von Anfang an auf seiner Seite. Obwohl er selbst für die Familie gearbeitet (sprich: einige Morde begangen) hat. Für Michael ist es mit seinen 12 Jahren ein schwieriger und enorm grosser Schritt in Richtung Erwachsenwerden, da er durch seine Hilfe bei der Sache mit Morden und üblem menschlichen Abschaum konfrontiert wird.

Ich finde, ROAD TO PERDITION ist ein schöner aber auch harter Film mit tollen Bildern, einer emotionalen Story
und grossartigen Schauspielern. Es erinnert allerdings machmal sehr an verwandte Filme wie LAST MAN STANDING und diversen andern. Damit meine ich in erster
Linie die Machart. Aber trotzdem hat dieser Film auch eine ganz eigene Story die nicht direkt abgekupfert wurde. Die beiden Dullivans zeigen einiges an Menschlichkeit im Kontrast zur wie gesagt recht harten Umgebung. Gut portträtiert ist auch der Boss der Familie mit seinen Konflikten, die er als Kopf der Bande eben so hat.

Etwas weniger passend fand ich die gegen Ende teilweise auftretenden humoristischen Einlagen. Ist zwar an sich ganz witzig, wenn der kleine Michael das Autofahren lernt usw..aber passt nich so ganz zum Rest des Films wie ich finde. Naja nich so schlimm: Insgesamt ein gelungener Payback-Streifen mit vereinzelten Schwächen.

7/10


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