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Kidnapped - Du dachtest, du bist zuhause sicher (2010)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 29.06.2012, seitdem 444 Mal gelesen



Sehr unangenehm anzusehen...27.06.2012

Ach, das Genre des Terrorfilms...da gibt es immer mal weider Kandidaten, die über alle Gebühr gelobt werden wie dereinst Hanekes Funny Games - und dann noch Filme, die beim Betrachter ein gewisses Unwohlsein erzeugen, leider aber aufgrund des dümmlichen Verhaltens der Hauptfiguren eher ins Ärgerliche abgleiten, hier sei genannt der bis zur Halbzeit recht stimmige The Strangers. Richtig gut ist hier im Subgenre wenig - wenn aber doch, dann nur, weil eine an sich recht übersichtliche und nicht unbekannte Ausgangslage tatsächlich mal konsequent bis zum letzten Punkt durchexerziert wird, ohne daß sich die Figuren nicht nachvollziehbar verhalten. Genau so ein Fall liegt bei dem hier zu besprechenden Film vor.

Es ist dabei auch ganz gleichgültig, ob der Film nun aus Spanien, Frankreich oder USA kommt - wichtig eher, daß man hier konsequent am Ball bleibt und nicht auf ein wenig stimmiges Happy-End hinarbeitet - oder aber den Figuren dämliche Verhaltensweisen ins Drehbuch schreibt. Denn genau diese Dinge sind es, die den Zuseher immer zur Verzweiflung treiben. Hier sehen wir Vater, Mutter, Tochter in die Fänge dreier Kidnapper geraten. Während die Damen daheim beaufsichtigt werden, soll Papa mit dem dritten Ganoven an Geldautomaten Kohle ziehen. Macht er Dummheiten, sterben daheim die Leut. Was tun? Schwierige Situation, und von Anfang an stellt man sich die Frage, wie man selbst reagieren würde...wenn es den Liebsten an den Kragen geht. Hinweis von mir: sofort agieren...wenn man wartet, ist es immer zu spät.

Straff geht es zur Sache, leider auch mit viel Gekreisch, da auf Vergewaltigung nicht verzichtet wird. Erst zum Ende hin sehen wir auch graphische Gewalt, vorher bleibt man mit der Kamera meist dicht am Geschehen oder schwenkt leicht davon weg - was eher dem Unbehagen nützt als die volle Draufsicht. Darstellerisch ist das alles ok, nicht stimmig indes der ungemütliche Prolog sowie das final doch wieder inkonsequente Verhalten der Familie. Macht aber nichts, denn der Film ist kurz in der Länge, hart im Sujet und ungemütlich in der Bauart, in der Summe schon ein Kandidat für einen ruppigen Filmabend daheim, sicher nichts für Zartbesaitete...eben aufgrund des Realitätsbezugs. Keine Monster, keine Dummheiten, alles in Ordnung...8/10.


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