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Kidnapped - Du dachtest, du bist zuhause sicher (2010)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 06.02.2013, seitdem 421 Mal gelesen




Kidnapped

Spanischer Psycho/Gewalt/Thriller der härteren Gangart in Echtzeit

Nach langem wieder ein Film der mich einige Zeit nach dem Ansehen noch beschäftigt hat.

Kurz zum Inhalt: die dreiköpfige Familie Vater Jaime (Fernando Cayo), Mutter Marta (Ana Wagener) und die aufsässige 18 jährige Tochter Isa (Manuela Vellés) ziehen in ihr neues Haus, ein wenig außerhalb der Stadt. Die Möbelpacker bringen noch diverse Kartons und Einrichtungsgegenstände ins Haus, Mutter will einen gemütlichen ersten Abend mit der gesamten Familie im neuen Haus verbringen, das Töchterchen zieht es auf eine Party um der Einöde zu entgehen und dem Vater ist es egal. Mit einem Wort: eine stinknormale Familie. Der Umzugsstress legt sich, die Tocher macht sich zum Ausgehen fertig, die Mutter beschwert sich noch beim Vater das sie immer der Böse Bulle, bei den Erziehungsfragen, ist weil er der Tochter alles immer durchgehen lässt und schon stehen drei maskierte Männer im neuen Haus.

Der Rest verlangte meinen Nerven einiges ab.

Zuerst nervte mich noch die ruhige, in scheinbar einem Schnitt durchgehende Einstellung in Echtzeit. Genau diese ruhige Art spitze sich zu einer realistischen und (Fingernägel)beißenden Spannung zu, die es schaffte mich wirklich zu fesseln und in den Fernsehsessel zu drücken. Im Laufe des Filmes wird, zu dieser Spannung, dann noch eine Ebene (Splitscreen wie bei der Serie "24") zusätzlich gezeigt, um an zwei Orten gleichzeitig zu sein.

Inhaltlich neues oder überraschend gab es nicht wirklich zu erzählen (gab schon in: An einem Tag wie jeder andere,  24 Stunden Angst, ...), auch die Schauspieler sind jetzt nicht Oscar verdächtigt, agieren aber solide und anständig (die Frauen durften auch ein bisschen übertreiben).

Einige Szenen sind extrem körperlich-brutal, das könnte so manchen abschrecken, vor allem diejenigen die solche Filme eher abstoßend findet (ich bin jetzt auch nicht unbedingt der Fan ausartender Brutalität), andere Szenen sind psychisch-brutal und forderten einige meiner Synapsen, nach dem Motto, was würde ich in dieser Situation tun?

Bin mal gespannt wenn ich mir den Film in ein paar Monaten  nochmal ansehe ob er mich auch noch immer so fesselt.  

Punkteabzug gibt es zusätzlich von mir, wegen dem Ende, da man mit einem Gefühl des Unbehagens und einer Phobie alleine zurückgelassen wird in der Realität, die sich durch einem Blick in die aktuelle Zeitung die einen ähnlichen Vorfall beschreibt, bestätigt.

Zusammen aber immerhin 7,7 = aufgerundet 8


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