Ansicht eines Reviews

House at the End of the Street (2012)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 3 / 10)
eingetragen am 08.01.2013, seitdem 1060 Mal gelesen



LAST HOUSE ON THE LEFT? LAST HOUSE ON DEAD END STREET? Ach so, es ist THE HOUSE ON THE END OF THE STREET, das uns dieses Mal zum Fürchten einlädt. Hätte ich mich doch fast bei der Hausnummer vertan und wäre in die Elm Street abgebogen. Dort wären wir jedoch gänzlich falsch, handelt es sich bei dem hiesigen Horrorflick doch um einen psychologisch angehauchten Horrorthriller oder zumindest um den Versuch eines solchen.

Die Story:
Teenager Elissa (Jennifer Lawrence) und ihre Mutter Sarah (Elisabeth Shue) ziehen in ein ländliches Kaff. Im Haus nebenan ermordete Jahre zuvor ein kleines Mädchen ihre Eltern, verschonte aber ihren Bruder Ryan. Dieser, ebenfalls zum pickeligen Teeny herangereift, wohnt immer noch zurückgezogen und von jedermann gemieden nebenan. Elissa freundet sich mit Ryan an und kommt dem dunklen Geheimnis im Keller des Nachbarhauses gefährlich nahe…

Ich kann mir nicht helfen, aber ich musste den ganzen Film über an hohle 80er-Jahre-Slasher wie SLEEPAWAY CAMP, BLUTWEIHE, vor allem aber TODESPARTY 2 denken. Ähnlichkeiten zu der Gurke mit Brad Pitt weist HOUSE AT THE END OF THE STREET tatsächlich auf, lässt auch hier der Plot im Grunde keinen anderen Schluss, keine andere Wendung zu als die, die einem als Zuschauer ohnehin schon von Minute Eins an vorschwebt. Diese tritt dann natürlich prompt ein. Als enttäuschter Kinokunde beißt man sich dann heftigst ins Knie und denkt sich, wäre man doch zuhause geblieben bei Muttern und hätte Socken gestopft. Da wäre am Ende vielleicht wenigstens was Vernünftiges bei raus gekommen.
Um was geht’s hier eigentlich: Ein Mädchen lernt einen traumatisierten Jungen kennen. Er ist ein wenig wunderlich und verschlossen, aber dafür enorm süß (*kotz*). In seinem Keller gehen seltsame Dinge vor sich. Ist das liebe Schwesterlein etwa heimgekehrt? …Was soll der Mist!? Was als ein Außenseiter-Drama ähnliches Etwas beginnt, versucht gegen Ende die Kurve Richtung Folter- / Psychohorror einzuschlagen, hat derweil aber so wenig Fahrt aufgenommen, dass es vor der Abzweigung im Graben liegen bleibt. Der Film ist Teeniehorror für Vorschüler oder Leute, die noch wirklich gar keinen einzigen Horrorfilm gesehen haben. Nein, eigentlich nicht mal für Solche! Hat man nämlich noch nie einen Horrorfilm gesehen, sollte man um Himmels Willen nicht mit diesem Werk beginnen.

Max Thieriot (JUMPER, MY SOUL TO TAKE) mimt den verstörten Ryan. Die Frage um seine Person “Ist er nun ein Psychopath oder nicht?” ist ungefähr so fesselnd wie Babybrei. Jennifer Lawrence (WINTER’S BONE) sorgt als Elissa für den nötigen Titten-Bonus. Und Elisabeth Shue (LEAVING LAS VEGAS) hat auch schon mal bessere Momente gehabt.

Fazit:
Trieft vor Klischees, stinkt vor Belanglosigkeit, säuft in Vorhersehbarkeit ab.


Surprise me!
"Surprise me!" BETA
Lassen Sie sich überraschen! Wir führen Sie zu einem zufälligen Treffer zu einem Thema Ihrer Wahl... Wollen Sie eine andere Kritik von "GhostShit" lesen? Oder ein anderes Review zu "House at the End of the Street (2012)"?


Zur Übersichtsseite des Films
Liste aller lokalen Reviews von GhostShit

Zurück


Copyright © 1999-2018 OFDb.de - Die Online-Filmdatenbank
Alle Rechte vorbehalten.
Nutzungsbedingungen · Werben · Impressum
Hosted by Net-Build



Quicksearch






User-Center

Benutzername: 
Paßwort:
Login nur für diese Sitzung:

·

753 Besucher online


SSL  SSL-gesicherte
Verbindung aktiv


Abonnement


Abonnement - Bitte erst anmelden
Melden Sie sich bitte an, um Abonnements vornehmen zu können



Neue Reviews


Andere Liebhaber, Der (2017)
Safe House (2012)
Silver Linings (2012)
Riding the Bullet (2004)
PTU (2003)



News


Unser News-Bereich wurde überarbeitet und wird in Kürze weiter ausgebaut werden, damit Sie stets aktuell über alle Neuigkeiten rund um die Welt des Films informiert sind.

» Zum neuen News-Bereich