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House at the End of the Street (2012)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 4 / 10)
eingetragen am 23.01.2013, seitdem 948 Mal gelesen



Da soll mal einer sagen, dass Werbung keine Wirkung beim Kunden erzielt. Neben zehn Flaschen Meister Propper (ich liebe diese Oldschool-Musik einfach), acht Handyvertr├Ągen, die ich zu einem unglaublich g├╝nstigen Preis erworben habe, pushte mich der andauernd im Fernsehen erscheinende Trailer zu "House at the End of the Street" mal wieder ins Kino zu gehen. Da Horrorfilme auf der gro├čen Leinwand so rar geworden sind, kann man ja eigentlich ┬áim Vorfeld fest davon ausgehen, dass dieser Streifen ganz locker flockig zu konsumieren sei. Denkste !

├ärztin Sarah (Elisabeth Shue) zieht mit ihrer 17j├Ąhrigen Tochter Elissa (Jennifer Lawrence) in eine Gute-Laune-Villa im Gr├╝nen, die in einer entfernten Kleinstadt liegt. The last House at the Street, oder wie ich es eher bezeichnen w├╝rde, das n├Ąchstgelegene Haus am Nachbarsbaum (das w├Ąre nat├╝rlich kein guter deutscher Alternativtitel) ist ein Haus mit schauriger Vergangenheit. Dort ermordete ein kleines M├Ądchen vor Jahren in bester Jason-Manier ihre Eltern. Seitdem scheint dieses Haus leerzustehen, aber schnell finden Mutter und Tochter heraus, dass┬áVollwaise Ryan (Max Thieriot), der in der schrecklichen Tatnacht bei seiner Tante war,┬á nun alleine dieses Haus bewohnt. Im Dorf hat Ryan aufgrund der Vergangenheit keinen┬á guten Ruf und deswegen lebt er sehr zur├╝ckgezogen. Elissa f├╝hlt sich jedoch nach einer kurzen Kennenlernzeit von Ryan angetan und freundet sich, trotz Verbot der Mutter, mit ihm an. Doch Ryan hat auch eine dunkle Geschichte in der Vergangenheit, die er mit aller Macht besch├╝tzen will...


Ich hab jetzt zwar keinen "Last House on the Left" erwartet, aber auch keine weichgesp├╝lte Kinderversion, die man weder Horror noch Thriller nennen kann. Wenn mir einer eine Knarre an die┬áSchl├Ąfe halten w├╝rde und ich mich entscheiden m├╝sste, w├╝rde ich diesen Film als PG13-Horror abtun. Damit man mit seinen Kiddies nicht nur in animierte Filme gehen muss.
Ich habe mit Sicherheit keine Probleme mit einem blut- oder bodycountarmen Film, wenn der Rest vom Sch├╝tzenfest stimmt, aber bis auf das Intro, das Lust auf mehr macht, hat der Film nichts zu bieten. Keine Spannung, keine Atmosph├Ąre oder sonst was, wobei man nicht gleich wegpennt. Jennifer Lawrence, die hier noch im "Tribute von Panem"-Modus durch den Wald trappst (fehlt nur der Bogen mit den Pfeilen), fragt scheinbar vor ihrer Rollenzusage immer erst die Produzenten, welche Zielgruppe angepeilt wird. Somit gab es vor einem Jahr kein zweites "Battle Royale" und hier gibt es auch keinen w├╝rdigen Horrorvertreter. Blut? Morde? Irgendetwas, was eine Freigabe ├╝ber 6 Jahren rechtfertigen w├╝rde? Fehlanzeige!

Bis zum Schluss darf man Elissa dabei zuschauen, wie┬á das eh schon holprige Mutter-/Tochter-Verh├Ąltnis immer mehr den Bach runter geht, man lernt Elissa┬┤s neue Klasse und Freunde kennen und meint, man ist in einer Langfassung von GZSZ. So d├╝mpelt der Film seelenruhig auf ein Finale zu, das dann der einzigste Grund ist, sich diesen Film h├Âchstens mal sp├Ąter auf DVD auszuleihen. Hier ist etwas Drive vorhanden, doch der geneigte Kenner d├╝rfte den┬á Braten am Ende schon lange vorher riechen. Zumindest muss man dem Film zu Gute halten, dass man nicht das Ausma├č erahnen kann. Aber ganz ehrlich, wenn Regisseur Mark Tondarai das┬áf├╝r eine tolle Wendung h├Ąlt, hat er den Schuss nicht geh├Ârt. Ausgefallen ja, geil - no way! Und vorallem unglaubw├╝rdig kommt diese Wendung r├╝ber.


"House at the End of the Street" beginnt mit m├Ąchtig Dampf im Intro, f├Ąllt danach komplett ┬áauf die Fresse und schlummert┬á bis zum Ende v├Âllig spannungsarm einem Finale entgegen, das man gesehen haben kann, aber nicht muss.
 Selbst mit runtergeschraubten Erwartungen spreche ich in diesem Fall keine Empfehlung für Genre-Liebhaber aus.

4/10


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