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House at the End of the Street (2012)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 6 / 10)
eingetragen am 21.03.2017, seitdem 87 Mal gelesen



Ein Jahr nachdem sie für den Oscar als beste Hauptdarstellerin im Drama 'Winter's Bone' nominiert wurde kam mit dem Auftakt zur 'Hunger Games' Reihe ein Film heraus, mit dem man Jennifer Lawrence am ehesten verbindet. Dort spielt sie die toughe aber auch verletzbare Katniss Everdeen. Durch den Fokus der auf diesem Film lag, ging das im selben Jahr veröffentlichte Horror-Thriller/Drama 'House at the End of the Street' etwas unter. Der in Kanada und den USA gedrehte Film befasst sich mit der Geschichte von Elissa (Lawrence) und ihrer Mutter Sarah (Elisabeth Shue), die in einen neuen Ort ziehen wo sie ihr Traumhaus für günstige Miete bekommen. Wissend das vor Jahren 2 Menschen im Nachbarhaus ermordet wurde, ahnen sie nicht das dort noch jemand wohnt oder das es noch finstere Geheimnisse gibt, die den Mord und die Familie betreffen.

Der Film ist relativ unspektakulär inszeniert, hat doch aber einen schönen und strukturierten Aufbau was die Handlung angeht und gelegentlich gut gesetzte Schockmomente zu bieten. Leider verliert er im Laufe des Films aber an Spannung da man sich beim Spannungsaufbau nicht die größte Mühe gibt und somit viel Potenzial verschenkt. So verrennt der Film sich am Ende nicht nur in billigen Klischee's sondern auch in Vorhersehbarkeiten. Darstellerisch spielt jeder Schauspieler seine Rolle glaubhaft und auch der psychologische Aspekt des Films, die Thriller-Elemente passen.

Es gibt einen Twist der ziemlich interessant und gut gemacht ist, dieser aber ebenso die sinkende Qualität des Films bedeutet weil er zu einem 0815 Horrorfilm verkommt der den dramatischen und psychologischen Teil komplett fallen lässt, obwohl dieser vorher so gut funktionierte. Die Darsteller kriegen dadurch nicht die Chance sich großartig in den Vordergrund zu spielen, da die Handlung am Ende einfach nicht mehr zulässt.

'House at the End of the Street' ist leider nur ein etwas überdurchschnittlicher Film der eine interessante erste Hälfte hat, im Laufe des Films aber immer mehr und mehr abbaut und viel Potenzial liegen lässt. Ein kurzweiliges Erlebnis mit einigen spannenden Momenten ist er dennoch und keinesfalls ein Totalausfall.

6/10


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