Ansicht eines Reviews

Being Flynn (2012)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 4 / 10)
eingetragen am 18.06.2017, seitdem 27 Mal gelesen



Paul Dano spielt Nick Flynn, einen jungen Mann, der sein Hobby, die Schriftstellerei, gern zum Beruf machen würde. Seine Mutter, gespielt von Julianne Moore, hat er vor wenigen Jahren nach einem Suizid verloren, sein Vater, gespielt von Robert de Niro, ebenfalls ein erfolgloser Dichter und Schöngeist, hat seine Mutter früh verlassen und kaum Kontakt zum Sohn gehalten. Bis der verschollene Vater plötzlich bei seinem Sohn auftaucht, betrunken und sichtlich verwahrlost, nachdem er seine Wohnung verloren hat. Noch unangenehmer wird der Vater seinem Sohn, als er ausgerechnet in das Obdachlosenheim einkehrt, in dem jener als Betreuer arbeitet.

Basierend auf dem autobiographischen Roman „Another Bullshit Night in Suck City“ von Nick Flynn erzählt der Film von „About a Boy“- und „American Pie“-Regisseur Paul Weitz die Geschichte eines Sohnes, der seinen Vater nie wirklich kennengelernt hat, bis schließlich ein Obdachloser vor ihm steht, der gern damit prahlt, ein erfolgreicher Schriftsteller zu sein. In Rückblenden werden dabei einige kurze Episoden aus der Vergangenheit von Nick Flynn wiedergegeben, zum Suizid der Mutter, zu deren wechselnden Beziehungen, zur Abwesenheit des leiblichen Vaters.

Weitz erzählt diese Vater-Sohn-Geschichte in gemächlichem Tempo und verlässt sich voll auf seine beiden großartigen Hauptdarsteller, auf Robert de Niro und Paul Dano, die das Beste aus sich und ihren Figuren herausholen. Weitz schildert seine Geschichte ohne übertriebenes Pathos, findet aber bis zum Schluss keinen packenden Erzählfluss. „Being Flynn“ plätschert daher über weite Strecken vor sich hin, unterbrochen von wenigen emotionalen Höhepunkten. Das ewige Hin und Her in der Vater-Sohn Beziehung langweilt auf Dauer ebenso wie die zahllosen Gespräche über die Schriftstellerei.

Fazit:
Gut gespielt, aber allzu gemächlich erzählt, zieht sich die autobiographische Romanverfilmung „Being Flynn“ ziemlich in die Länge.

40 %


Surprise me!
"Surprise me!" BETA
Lassen Sie sich überraschen! Wir führen Sie zu einem zufälligen Treffer zu einem Thema Ihrer Wahl... Wollen Sie eine andere Kritik von "niklas90" lesen? Oder ein anderes Review zu "Being Flynn (2012)"?


Zur Übersichtsseite des Films
Liste aller lokalen Reviews von niklas90

Zurück


Copyright © 1999-2017 OFDb.de - Die Online-Filmdatenbank
Alle Rechte vorbehalten.
Nutzungsbedingungen · Werben · Impressum
Hosted by Net-Build



Quicksearch






User-Center

Benutzername: 
Paßwort:
Login nur für diese Sitzung:

·

500 Besucher online


SSL  SSL-gesicherte
Verbindung aktiv
Server SSL Certificate


Abonnement


Abonnement - Bitte erst anmelden
Melden Sie sich bitte an, um Abonnements vornehmen zu können



Neue Reviews


Sommerfest (2017)
Abraham Lincoln vs. Zombies (2012)
Rabbits (1972)
Headshot (2016)
Immigration Game (2016)



News


Unser News-Bereich wurde überarbeitet und wird in Kürze weiter ausgebaut werden, damit Sie stets aktuell über alle Neuigkeiten rund um die Welt des Films informiert sind.

» Zum neuen News-Bereich