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Bourne Identität, Die (2002)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 07.09.2005, seitdem 448 Mal gelesen



Remake von "Agent Ohne Namen" mit Matt Damon und Franka Potente in den Hauptrollen.

Story:
Bei Marseilles im Mittelmeer: Ein schwer verwundeter Unbekannter wird von Fischern aufgesammelt. Mehrere Schusswunden und ein Mikrochip mit einer Kontonummer befinden sich in seinem Körper. Nachdem er wieder halbwegs einsatzfähig ist, begibt er sich zu besagter Bank in Zürich. In dem Schließfach finden sich neben einer Waffe haufenweise Geld und Personalausweise, die ihn als Jason Bourne (Matt Damon) ausgeben. Wie er in diese Lage geraten konnte und woher er eigentlich kommt, weiss Bourne noch nicht. Bei der Suche nach seiner Erinnerung kommt ihm Marie Kreutz (Franka Potente) zu Hilfe. So geht es für die beiden kreuz und quer durch Europa, immer mit dem CIA im Nacken, die Bourne nach einer missglückten Mission tot sehen wollen.

"Die Bourne Identität" ist ein spannender Thriller, der von der ersten Minute an zu fesseln weiss. Dabei bleibt der Zuschauer zunächst genauso unwissend wie Matt Damon selbst. Erst nach und nach wird klar, wer Jason Bourne ist und was er macht. Dabei geht es fast immer temporeich zur Sache, nur wenige Szenen bieten etwas Atempause.

Gut choreographierte Fights wechseln sich dabei mit Verfolgungsjagden und einigen (unblutigen) Schießereien ab, CGI scheint dabei nicht zum Einsatz gekommen zu sein. So wird der Film praktisch nie langweilig, da man sich auch nicht lange mit Charaktereinführung aufgehalten hat und nur bei Bourne durch die plötzlich wiederkehrenden Nahkampffähigkeiten erfährt, dass er eine entsprechende Ausbildung genossen hat.

Die Schauspieler bieten alle solides Mittelmaß, ohne allerdings großartige Identifikation mit ihren Rollen zuzulassen. Vielleicht war da ja aber auch so beabsichtigt. Wie auch wimmer, sowohl Matt Damon als auch Franka Potente können überzeugen, der Rest ist nettes Beiwerk, aber nicht wirklich von Belang.

Ein Lob verdienen die Actionszenen, die im Gegesatz zu so manch anderem modernen Actionfilm weitaus weniger übertrieben sind und durchaus realistisch daherkommen. Nur zum Schluss springt Bourne auf dem Rücken eines erledigten Widersachers mehrere Stockwerke bond-like in die Tiefe. Davon abgesehen kann der Film vor allem durch seine spannend erzählte Story punkten, wodurch die Action nur zweitrangig wird.

Fazit: Ein fast durchgehend unterhaltsamer Thriller mit Actioneinlagen, der kaum Längen aufweisst. Sollte man sich auf jeden Fall mal anschauen, am besten zusammen mit dem Nachfolger "Die Bourne Verschwörung".

8 von 10 Punkten


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