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Bourne Identität, Die (2002)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 12.09.2007, seitdem 463 Mal gelesen



Der erste Film, in dem ich Matt Damon cool fand! Abgesehen davon, ist dieser Film auch sonst sehr sehenswert. Zur Handlung nur soviel: Mann wird aus dem Wasser gefischt und hat sein Gedächtnis verloren, nach und nach erfährt er, dass er ein Geheimagent ist. Er wird vom CIA gejagt. An seiner Seite eine Unbekannte, der er Geld bietet, damit sie ihn nach Paris bringt. Ein Agententhriller- eigentlich nichts Neues, aber die Umsetzung macht’s. Zu loben ist vor allem die Perfektionierung zweier für das Genre essentieller Elemente: Atmosphäre und Spannung. Vielleicht ist es schon das europäische Setting, das dem Film diesen realistischen Schliff verschafft. Der hautnahe Stil entsteht aber auch durch den sparsamen Umgang mit Spezialeffekten und das authentische Spiel der beiden Hauptdarsteller. Man vermisst den Glamour nicht. Im Gegenteil, gerade das Klare und Pure macht den Genuss aus. Die Handlung ist gut aufgebaut und überzeugt durch den konsequenten Anstieg der Spannung, wenn man am Anfang zunächst ebenso im Dunkeln über seine Identität tappt, wie Bourne selber und erst nach und nach den Ernst der Lage und die Schwere der ständig spürbaren Bedrohung erfasst. Matt Damon gefiel mir wie gesagt. Er bringt einerseits den super trainierten Profikiller ziemlich souverän rüber. Auf der anderen Seite ist sein Charakter für einen Agentenfilm recht gut herausgearbeitet. Er zeigt Scham als er die Wahrheit über seine Vergangenheit erfährt und ist stets besorgt andere Menschen in Gefahr zu bringen. Sein Mitgefühl wurde ihm in der Vergangenheit auch fast zum Verhängnis. Im Vergleich zu einem klassischen Agentenfilm werden die Grenzen zwischen Gut und Böse nicht so klar gezogen und der Film ist somit näher am wahren Leben dran. Diese Tendenz ist noch ausbaufähig. Es ist ein Glücksfall, dass die Wahl der weiblichen Hauptrolle auf Franka Potente fiel. Sie spielt wie immer überzeugend und unprätentiös. Damit und durch ihr eigenwilliges Aussehen gibt sie dem Film einen weiteren Anstoß in Richtung ernsthafter und stilvoller Filmkunst. Sehr angenehm ist auch, dass die beginnende Liebesgeschichte zwischen Bourne und Marie nur einen Handlungsstrang am Rande ausmacht. Die Emotionalität ihrer Beziehung beruht vor allem auf der Hilflosigkeit, die die beiden zunächst verbindet. Im Vordergrund aber stehen Spannung und Gänsehaut. An actionreichen Szenen wie Verfolgungsjagden, Kämpfen wird nicht gespart. Man hätte diese vielleicht noch etwas realistischer gestalten können, um sie noch besser in die Atmosphäre einzubetten. Auch hätte man Franka Potente noch mehr Chancen geben können ihr Talent zu zeigen. Aber dann hätte sie vielleicht Damon an die Wand gespielt?! Alles in allem freue ich mich auf die Fortsetzung.


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