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True Lies - Wahre Lügen (1994)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 04.04.2006, seitdem 872 Mal gelesen



Gelungene Mixtur aus Action, Komödie und Liebesfilm

Arnold Schwarzenegger hat sein komisches Talent ja schon mehrfach unter Beweis gestellt, zuletzt in seiner neuesten Rolle als Gov`ner. Doch am besten ist unser liebster Österreicher immer dann, wenn er zuschlagen darf, irgendwas kaputtmachen halt, und dazu erhält er dank der stilsicheren Regie von James Cameron reichlich Gelegenheit. Man muß als Filmfan allerdings ein bißchen Geduld mitbringen, denn der Streifen bewegt sich in fast allen Genres und hat dadurch auch die eine oder andere Länge, und wer das komödiantische Element in Actionfilmen nicht mag, sollte sich hier den Mittelteil sparen, denn im Rest geht es schon recht hart zur Sache. Cameron weiß halt, wie man den „Terminator“ ins rechte Licht rückt...

Hier in der Rolle des Harry Tasker, im offiziellen Leben verheiratet, langweilig und fad, daneben aber noch als unschlagbarer Geheimagent tätig. Doch seine Frau Helen, die zunächst nichts ahnt und auf der Suche nach einem kleinen Abenteuer ist, entdeckt per Zufall die zweite Existenz ihre Gatten, und von da an überschlagen sich die Ereignisse, denn Harry ist einer arabischen Terrorgruppe auf der Spur, die mittels Nuklearwaffen wieder einmal die Welt in Schutt und Asche legen wollen, man kennt sie ja, die Turbanträger, nie zufrieden mit der Situation. Normalerweise ein Fall für Harry, den Agenten, doch diesmal hat er Unterstützung, denn seine Frau erweist sich als genauso findig wie er, und gemeinsam gelingt es, die Terroristen von ihrem finsteren Tun abzuhalten. Schön auch, daß die Ehe dadurch gerettet ist, da fragt man sich als normal arbeitender Mensch, warum man nicht selbst so einen Nebenjob...obwohl, lieber nicht.

Manchmal ist der Film ein klein wenig zu lang geraten, da merkt man ihm gerade beim zweiten Ansehen an, daß er schon Schwächen hat, obwohl die Szenen mit Simon, dem Autoverkäufer, wirklich sehr gelungen sind. Zum Erfolg des Humors trägt auch maßgeblich Tom Arnold bei, und selbst Arnie hat auf seine alten Tage noch Witz im Blut, trotz oder gerade wegen schauspielerischer Defizite. Die Komik also ist in Ordnung, Action, Gewalt und F/X in von Cameron gewohnter Qualität vorhanden, insgesamt darf man sich über den Film doch freuen, obwohl er weite Teile lang eine Parodie auf die Abenteuer von James Bond ist. Macht aber nichts, denn geblutet wird mehr als bei Bond, und auch wenn sich die Karriere des Österreichers schon dem Ende entgegen neigte, lief er hier nochmals zur Höchstform auf. Und was wäre die Welt ärmer ohne Arnies legendäre Onelinere...hier heißt es „you`re fired“, ach, schade, daß es das nicht mehr gibt...8/10.


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