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Stepfather 2 (1989)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 11.06.2006, seitdem 682 Mal gelesen



Auch aus " Stepfather " wurde eine Trilogie gemacht. Hier haben wir eine Seltenheit, denn Teil 2 ist einen Tick besser als der Erstling, das liegt schon einmal daran, dass hier Jeff Burr am Werk ist, ein Fachmann f√ľr Horrorfilme.

Inhalt:
Der psychopatische Stiefvater sitzt seit ein paar Jahren in der psychatrischen Anstalt. Doch er kann fliehen und ermordet einen W√§rter und seinen Psychater. Er findet Zuflucht in einer Kleinstadt wo er sich gleich an die h√ľbsche Maklerin Carol und ihren Sohn Todd heranmacht. Doch als ihm ein paar Menschen aus Carols Umfeld zu nahe treten, bringt er diese um. Carol und Todd erkennen die Gefahr fast zu sp√§t.

Meistens sind Fortsetzungen schlechter als das Orginal, hier nicht. Die ganze Story, nat√ľrlich au√üer der Psychatrie wieder genau die Selbe wie im Orginal, ist einfach rasanter inszeniert und das liegt eindeutig an Jeff Burr. Er hat schon einige Horrorkleinode gedreht, die sich wirklich sehen lassen k√∂nnen. Es wird wesentlich mehr gemordet und auch blutiger gemordet als in Teil 1. Obendrauf gibt es noch ein h√§rteres und heftigeres Finale als im Erstling. Die Morde sind gut verteilt, es kommt zu keiner Zeit Langeweile auf und bei 80 Minuten Spielzeit ist der Film auch nicht zu lang geraten.

Wie immer spielt alles in einer idyllischen Kleinstadt und hier herrscht genau die Selbe Atmosph√§re wie in Teil 1. Zum Teil verwendet man auch noch die Musik aus dem Erstling, hat aber auch ein paar neue Sounds parat. Nat√ľrlich darf der Stiefvater wieder sein Lied pfeifen, nachdem er jemand ermordet hat.

Terry O¬īQuinn spielt nicht ganz so intensiv wie im Orginal. Er verk√∂rpert den b√∂sen Stiefvater immer noch besser und b√∂ser als jeder andere, trotzdem war er im Orginal noch etwas psychopatischer. Meg Foster spielt die arme Witwe Carol, welche auf den Psychopat hereinf√§llt. Jonathan Brandis spielt ihren Sohn Todd, mal ein Kind, welches einem in einem Film nicht auf den Sack geht.

Nat√ľrlich hat auch Regisseur Jeff Burr ein paar dicke Logikl√∂cher zu verbuchen, zum Beispiel kann man es nicht so schnell und sauber schaffen einfach eine Identit√§t zu √ľbernehmen, vor allem ohne dass es jemand merkt. Da gibt es noch so kleinere Dinge, welche aber in Teil 1 auch schon vorlagen. Aber trotzdem bekommt man einen blutigen, zum Teil humorigen Psychothriller geboten.

Fazit:
Fast das Selbe wie in Teil 1, nur etwas rasanter und blutiger. Sehr gute Darsteller und Atmosphäre, einfache Story mit ein paar Logiklöchern. Meiner Meinung nach aber etwas besser als der Erstling.


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