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Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben (2013)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 5 / 10)
eingetragen am 21.02.2013, seitdem 1121 Mal gelesen



Schon in den ersten Sekunden wird man in das russische setup eingeführt und gleich wird das Klischee des schachspielenden Osteuropärs bedient. Schnitt. Und schon sind wir beim CIA Hauptquartier und die Story des ausgebrochenen russischen Chefs und wie unserer DIE HARD Held John McClane (Bruce Willis) zusammen mit seinem Sohn (Jai Courtney) sich den Russen in den Weg stellt und versucht einen Putsch zu verhindern beginnt. Auch wenn die erste Begegnung zwischen den Verwandten alles andere als herzlich abläuft und Sohnemann auch gut auf sich selbst aufpassen kann, raufen sie sich gegen den übermächtigen Feind zusammen.

Dazwischen gibts eine großflächig CGI-unterstützte Materialschlacht ohne Ende, außerordentlich nervige russische Taxifahrer, steptanzende Bösewichte und tolle Autostunts mit guter Werbung für ein massives Geländefahrzeug eines bekannten deutschen Herstellers, welches im Rahmen seiner Flucht geradezu eine riesige Materialschlacht und Massenkarambolage verursacht. Ihr könnt es Euch denken:

McClane ist natürlich wieder in gewohnter Manier unterwegs. Allerdings kommt er in diesem Teil mehr ins Schwitzen und muss sich außer am Ende nicht mit dem Realismus größerer Verletzungen wie in den Teilen zuvor rumplagen. Dafür hat McClane auch einen Großteil der guten Sprüche weggelassen und es gibt nur wenige gute one-liner, die man sich nach dem Film in gewohnter Weise weitererzählt.

Weniger Kult und weniger Realismus und eine sehr schwarz-weiße Story scheint die Devise in STIRB LANGSAM 5 zu sein. Dafür erhält man mehr Zoff-Sprüche mit seinem aufmüpfigen Söhnchen und Familienanschluß. STIRB LANGSAM Puristen könnten zu Recht meinen, dass der neueste Teil alles verrät wofür die Serie eigentlich steht, auch McClane selbst ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Ich stimme hier weitgehend zu. Die Serie steht aber auch für gnadenlose Action und wird somit neue Fans finden, denen die Vorgänger egal sind und die auf einfach gestrickte Action mit guten Effekten Wert legen.

Dies bietet STIRB LANGSAM 5 wie gesagt und es wird an Waffentechnik auch nicht gespart und beim manchem Stunt der unverletzt überstanden wird, wähnt man sich in einem Superhelden-Movie. Auch das Ende kann sich vor Hollywood-Pathos kaum retten und setzt dem Fass die Krone auf. Bruce Willis hat wieder mal den richtigen Moment erwischt um mittels seines Sohnes aus der Serie auszusteigen. Er hat Genreklassiker mit den ersten Teilen geschaffen, dies lässt sich nicht mehr steigern wie man an Folge 5 nun leider sieht. Und zumindest an den eigenen Maßstäben darf man diesen Teil doch wohl messen.

5,5/10 Punkten


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