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Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben (2013)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 18.11.2013, seitdem 317 Mal gelesen



Zuviel Krawall...16.11.2013

Die Handlung paßt in ein paar Zeilen...der Sohn in Rußland im Gefängnis, da muß Vater nach dem rechten sehen, stolpert hinein in eine Gefangenenbefreiung, die am Ende um Geld und waffenfähiges Uran geht...doch bevor hier Terrorismus entstehen kann, regeln Vater und Sohn das mit viel Sachbeschädigung. Was das alles mit Stirb langsam zu tun hat? Nun, im Grunde genommen gar nichts, denn bis auf den Namen und den Hauptdarsteller der entsprechenden Figur ist der Film ein typisches Beispiel für hirnloses Krawallkino, das eigentlich auf all das verzichtet, was man in McTiernans Hochhausaction gut fand...ein intelligenter Schurke, Spannung...genug Muße zwischen realistisch inszenierter Action zur Entwicklung der Charaktere...ach, es ist einfach schlimm geworden im Kino.

Doch auch wenn man nicht vergleichen mag, sind bessere Noten verwehrt, denn das brachiale Actionfeuerwerk ist zwar tricktechnisch gut gelungen, bietet aber abseits der McClane-Sphäre viel zu wenig. Keine präzise Figurendarstellung, kein echter Bösewicht, dafür viel Sachschaden und auch Kollateralschaden...nach einer guten Stunde macht man die Augen auch gerne mal zu, weil das Dauerfeuer einfach zu anstrengend wird. Man erinnert sich an den unglaublichen Fahrzeugverschleiß in Bad Boys 2 und denkt sich, warum denn immer alles noch größer gemacht werden muß...statt einfach mal einen Gang zurückzuschalten zu realistischen Autoverfolgungsfahrten nach Art von Ronin.

Es ist für den Fan aber sehr schwer zu ertragen, was mit der Figur des McClane geschieht. Kein Kratzer mehr trotz mehrfachem Autoüberschlag, ein Superheld im Hemd, der alt geworden ist...und nun den Staffelstab an seinen Filmsohn übergeben könnte, der zumindest die entsprechende Physis hat. Es ist ein guter Tag zum Sterben für die seinerzeit begründete Reihe rund um den unverwüstlichen Polizisten, und meiner Meinung nach sollte man es jetzt gut sein lassen, denn die ständige Erweiterung des Handlungsfeldes von Hochhaus über Flughafen und Großstadt bis zur USA und nun noch Rußland läßt nichts mehr zu, was zur Figur des Helden paßt. Laßt McClane in Ruhe aufs Altenteil gehen, liebe Produzenten, oder besinnt Euch auf die Wesensmerkmale der Figur...hier noch knapp 7/10.


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