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Krieg der Sterne (1977)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 10 / 10)
eingetragen am 19.02.2012, seitdem 505 Mal gelesen



1977 erlebte das Medium Film eine atemberaubende Revolution. George Lucas, damals noch jung, frech und relativ unbekannt, kreierte mit diesem Werk nicht nur einen einfachen SciFi Film. Er schuf eine neue Welt. Kaum ein anderer Film hat im Merchandising-Bereich derart viel auf dem Markt gebracht, wie dieses gro├čartige Star Wars Universum. Einige Jahre sp├Ąter wurden die 3 alten Star Wars Filme ├╝berarbeiten und strahlen besonders jetzt, auf der traumhaften BluRay, im neuen Glanz. Klar, diese aufpolierte Version kommt nicht bei jedem Star Wars Fan zu 100% an, doch mich pers├Ânlich spricht es total an, zumal es dann ein etwas besserer ├ťbergang von den neuen zu den alten Filmen ist. Nat├╝rlich sieht man nun, durch die 3 neuen Star Wars Filme, die alten Teile mit ganz anderen Augen. Darth Vader wirkt ab sofort permanent wie der Hauptcharakter und Luke erscheint gar nicht mehr so wichtig wie fr├╝her. Immer noch hatte ich den manipulierten jungen Anakin aus Episode III im Kopf, w├Ąhrend ich Darth Vader bei seinen erbarmungslosen Aktionen beobachtete. Star Wars Episode IV (damals nur "Krieg der Sterne" heute "Eine neue Hoffnung") ist einer der wichtigsten und bedeutendsten Filme der Kinogeschichte und geh├Ârt ohne Zweifel zu den besten Filmen aller Zeiten.

Original Schriftzug : "Es herrscht B├╝rgerkrieg. Die Rebellen, deren Raumschiffe von einem geheimen St├╝tzpunkt aus angreifen, haben ihren ersten Sieg gegen das b├Âse galaktische Imperium errungen. W├Ąhrend der Schlacht ist es Spionen der Rebellen gelungen, Geheimpl├Ąne ├╝ber die absolute Waffe des Imperiums in ihren Besitz zu bringen, den TODESSTERN, eine bewaffnete Raumstation, deren Feuerkraft ausreicht, um einen ganzen Planeten zu vernichten. Verfolgt von den finsteren Agenten des Imperiums, eilt Prinzessin Leia an Bord ihres Sternenschiffs in ihre Heimat, als H├╝terin der erbeuteten Pl├Ąne, die ihr Volk retten und der Galaxis die Freiheit wiedergeben k├Ânnten.... "
Hier lernen wir nun auch Luke Skywalker kennen, Sohn von Anakin Skywalker und Padme. Auch er tr├Ąumt davon, wie einst sein Vater, ein Jedi-Ritter zu werden. Allerdings sind die Jedi vom Aussterben bedroht und nur der legend├Ąre Jedi Obi-Wan, der sich inzwischen Ben Kenobi nennt, kann ihn erst mal die Macht lehren und ├╝berreicht ihm das Laserschwert, welches einst Anakin geh├Ârte.

Hier bemerkt mein gleich zu Beginn einige kleine Sch├Ânheitsfehler, die die neuen Star Wars Filme bez├╝glich der Story haben. Obi-Wan erz├Ąhlt, dass er sich Ben genannt hat, bevor Luke geboren wurde, obwohl er in Episode III noch eindeutig Obi-Wan hie├č, als Luke und Leia geboren wurden. Zudem scheint es mit dem gesamten Zeitsprung nicht hin zu hauen, denn man bekommt das Gef├╝hl, dass noch weit mehr Jahre zwischen Episode III und IV vergangen sind. Au├čerdem spricht Obi-Wan ├╝ber Lukes Vater eher so, als sei er ein guter Freund und Partner gewesen, obwohl er in den neuen Filmen eher wie ein Bruder f├╝r Obi-Wan war. Aber solch kleine Sch├Ânheitsfehler spielen eigentlich nicht wirklich eine Rolle, denn das Gesamtkonzept passt wunderbar und der ├ťbergang ist dennoch sehr treffsicher gesetzt. Na klar, wenn man sich jetzt hier den R├╝ckkampf zwischen Darth Vader und Obi-Wan anschaut, kommt man schon leicht ins Schmunzeln, wenn man diesen atemberaubenden Kampf aus Episode III im Kopf hat. Der erste Star Wars Film macht, wie seine beiden Nachfolger, einfach alles richtig und wird zu keiner Minute langweilig und ├╝berzeugt stets mit epischen Weltraumschlachten und vielen tollen und witzigen Dialogen. Auch interessant zu sehen, dass der Insider-Satz "I have a bad feeling about this" scheinbar in jedem Star War Film seinen Platz findet. Untermalt wird das Ganze auch hier mit der legend├Ąren Musik des gro├čartigen John Williams. Vielleicht liefert Williams hier sogar die beste Filmmusik aller Zeiten ab, denn allein wenn zu Beginn des Films die Star Wars Schrift erscheint, kann sich die G├Ąnsehaut zu keiner Sekunde mehr verkriechen.

Klar, nat├╝rlich haben wir es hier mit komplett anderen Schauspielern zu tun, als in den neuen Star Wars Filmen. Einzig und allein die Rolle des C-3PO wird von der gleichen Person gespielt, wie in den neuen Teilen. Die beiden Droiden 3PO und R2-D2 stehen hier nun weitaus mehr im Mittelpunkt und die Dialoge zwischen den beiden putzigen Robotern genie├čen ebenfalls Kultstatus. Der gro├čartige und charismatische Alec Guinness verk├Ârpert hier die Rolle des Obi-Wans und hat daf├╝r sogar, sofern ich mit meinen Informationen richtig liege, eine Oscar-Nominierung erhalten. Mark Hamill verk├Ârpert den legend├Ąren Luke Skywalker und wurde durch diese Rolle ├╝ber Nacht zum Star. Schade, dass er nie so richtig von dieser Rolle weg kam und au├čer hier in Star Wars kaum erw├Ąhnenswerte Rollen bekommen hat. Anders erging es da Harrison Ford, der hier den sympathischen Weltraumpiloten Han Solo spielt, der gleichzeitig mein Lieblingscharakter der "Guten" ist. Der junge Harrison Ford hat schon damals ein beachtliches Schauspieltalent gehabt und wurde sicherlich durch Star Wars zu einem der bekanntesten und erfolgreichsten Schauspieler ├╝berhaupt. Darth Vaders Stimme wird von niemand geringeren gesprochen als von James Earl Jones (auch in Episode III), den man aus zahlreichen Filmen wie "Der Prinz aus Zamunda" oder "Conan der Barbar" kennt. Die Stimme von Darth Vader h├Ątte man nicht besser besetzen k├Ânnen und sie hat stets diese unheimliche Aura, obwohl man durch die neuen Filme immer noch an Hayden Christensen denken muss und es eigentlich sehr schwer f├Ąllt zu glauben, dass der kleine Ani wirklich da drin stecken soll (zumindest storytechnisch).

Man muss ein riesen gro├čer SciFi und Star Wars Hasser sein, wenn man diesen Film noch nie gesehen hat. Interessant hierbei sind immer die Diskussionen, die gewisse "Fans" f├╝hren. F├╝r manche ist Star Wars ein reiner SciFi Film, w├Ąhrend Andere felsenfest behaupten, dass es sich bei Star Wars um einen reinen Fantasy Film handelt. Ich denke die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Ich jedenfalls kann Star Wars Episode IV nur jedem Menschen ans Herz legen, der was von guten Filmen versteht und durch irgendeinen nicht erkl├Ąrbaren Grund diesen Film noch nie gesehen hat.


Fazit : Kinorevolution auf aller h├Âchstem Niveau. Kaum ein anderer Film hat die Filmwelt so sehr gepr├Ągt wie dieser Star Wars Film. Und mit der Fortsetzung wurde sogar noch mehr drauf gelegt, obwohl die drei alten Star Wars Filme eh schon f├╝r mich in der Hall of Fame stehen.


10/10


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