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Blue Jasmine (2013)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 13.08.2015, seitdem 133 Mal gelesen



Am Ende... aber mit Stil!

Eine Frau, nicht nur am Rande eines Nervenzusammenbruchs, sondern in einem dauerhaften Zustand des Zusammenbruches. Mal was weiter von ihm entfernt, aber nie √ľberwunden, das merkt man sofort. Wir verfolgen eine stilvolle Frau, die einst mit einem m√§chtigen Wirtschaftsmann verheiratet war & eindeutig zu den oberen 10.000 geh√∂rte. Nun ein paar Jahre sp√§ter, erholt sie sich¬†bei ihrer √§rmeren Schwester¬†von der Scheidung, seinen Aff√§ren, seinen Wirtschaftsverbrechen, ihrem Verrat an ihm & seinem Selbstmord im Gef√§ngnis. Zumindest war das der Plan. Von L√ľgen, Schein & angeknackster Psyche kommt die einstige Klassefrau aber nicht wirklich los, ganz im Gegenteil...

"Blue Jasmin" ist keines von Woody Allens Meisterwerken, aber trotzdem ein richtig guter Film. Schauspielerkino der Extraklasse, in dem sich San Francisco & Cate Blanchett gegenseitig zu H√∂chstleistungen antreiben. Die Amerikaner freut Allens R√ľckkehr in heimischere Gefilde, ich habe ihn fast noch lieber Europa erkunden sehen. Trotzdem wei√ü er immer noch, wie man mit St√§dten & auch Schauspielern umgeht, vielleicht im Alter sogar mehr denn je. Woody, wie w√§rs mit einem Berlin-Film? Oder K√∂ln? ;) Das bleibt wohl leider ein Traum.

Cate Blanchett ist hier auf der H√∂he ihres Schaffens & wird von kongenialen Kollegen zum wohlverdienten Oscar hochgespielt. Sie tr√§gt den Film, macht ihn schockierend, traurig, etwas k√ľhl-absto√üend & spannend. Clevere Dialoge & nahtlose Zeitspr√ľnge vermitteln & verlangen jederzeit Cleverness - von allen Beteiligten inklusive Publikum. Woody Allens Stil ist unverkennbar, egal wo er auf der Welt spielen l√§sst & gef√§llt mir meist - wenn er nicht zu melancholisch oder verkopft wird. "Blue Jasmin" ist aber mit am ehesten am Mainstream & recht gef√§llig. Trotz eher traurigem Thema, einem extrem interessanten, zerrissenen Charakter im Mittelpunkt & wenigen, wenn dann schwarzhumorigen Einlagen. Manchmal zieht er sich etwas & Blanchetts Charakter ist nicht gerade Identifikationsfigur oder sympathisch. Umso beeindruckender, dass einem ihr Schicksal trotzdem nah geht. Bravo Cate!

Fazit: One-Woman-Show von Cate Blanchett, die es erstmal zu verdauen gilt! Trotzdem mag ich den leichteren, lustigen Allen etwas lieber!


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